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NWZonline.de Sport

Schweden lieben Überraschungen

04.07.2018

St. Petersburg Beim Siegestänzchen vor den mitgereisten Fans stand Emil Forsberg zwar nicht im Mittelpunkt, und doch war der Profi des Bundesligisten RB Leipzig der umjubelte Matchwinner im Team der Schweden. Dank Forsberg bezwangen die unbeugsamen Wikinger die weit höher eingeschätzte Schweiz am Dienstag mit 1:0 (0:0) und stellten die Fußball-Welt nach Platz eins in der „deutschen“ Gruppe ein weiteres Mal auf den Kopf. Im Viertelfinale sind die Schweden nun an diesem Samstag (16 Uhr/ARD) in Samara gefordert. Die Schweizer reisen dagegen nach der großen Chance auf den erstmaligen Einzug in die Runde der letzten acht Mannschaften seit der Heim-WM 1954 enttäuscht aus Russland in die Heimat ab.

„Heute hat die bessere Mannschaft verloren. Wir haben alles probiert, wir waren besser, stabiler in den Zweikämpfen. Aber ein Tor hat gefehlt“, sagte der ehemalige Hamburger Johan Djourou. Der starke Forsberg hatte sich in der 66. Minute ein Herz gefasst und knapp hinter der Strafraumgrenze abgezogen – Torhüter Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach war dabei ohne Chance, weil Dortmunds Manuel Akanji den Ball unhaltbar abfälschte.

Die Führung war da längst verdient. Forsberg machte sich nochmals um den Sieg verdient, als er einen Kopfball des eingewechselten Schalkers Breel Embolo vor der Torlinie wegschlug (80.). In der Nachspielzeit sah der Neu-Gladbacher Michael Lang nach einem Konter der Schweden und einer Notbremse an Dirk Nowitzkis Schwager Martin Olsson die Rote Karte (90.+4).

Für die Schweden, in der Weltrangliste als 24. deutlich hinter der Schweiz (6.) geführt, ist es der erste Einzug in die Runde der letzten Acht seit der WM 1994 in den USA. Dort war die Mannschaft um Torhüter Thomas Ravelli, Martin Dahlin, Tomas Brolin, Henrik Larsson und Patrik Andersson sogar bis ins Halbfinale vorgedrungen, belegte nach einer Niederlage gegen Brasilien am Ende Rang drei durch ein 4:0 im kleinen Finale gegen Bulgarien.

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