Oldenburg - Die Pläne für einen Sportpark auf dem ehemaligen Fliegerhorst nehmen langsam Gestalt an. Wie das Sportamt berichtet, soll bis Anfang November ein Grobkonzept für das Vorhaben im Bereich des Flugzeugschutzbaus „Shelter 13“ vorliegen. Haushaltsmittel für das Projekt müssten für 2015 berücksichtigt werden. Bereits vor einem Jahr hatte die Verwaltung im Sportausschuss mitgeteilt, eine Fläche für Bewegung und Sport entwickeln zu wollen (NWZ  berichtete).

Bei der vorgesehenen Fläche handelt es sich um ein Areal, das die Wagenburg als künftigen Standort beziehen möchte. Die Stadtverwaltung will allerdings an ihrem Vorhaben festhalten und die Fläche des Shelter 13 ausschließlich für eine sportliche Nutzung zur Verfügung stellen. Der Wagenburg wurde daher ein Nachbargrundstück zugedacht.

Nach Angaben von Sportamtsleiterin Christiane Cordes soll der geplante Sportpark ganzjährig öffentlich zugänglich sein. Über die verschiedenen Nutzungsarten habe sich die Sportverwaltung bereits mit Lehrenden und Studierenden der Universität ausgetauscht. Auf Wunsch der Politik soll daraus eine noch engere Zusammenarbeit werden. Auf dem künftigen Bewegungsgelände möchte die Verwaltung unter anderem Kleinfelder für Ballspiele, Strecken für Mountainbiker, Beachvolleyball-Plätze und Kletter-Angebote einrichten. Darüber hinaus wird an einen Rundkurs für Inliner und Jogger gedacht. Dabei ist auch eine Anbindung an den Weg „Ole Karkpadd“ vorgesehen.

Eingebunden werden ins Konzept soll auch der Shelter selbst. Christiane Cordes hält es für sinnvoll, auch in der Flugzeughalle Angebote zu machen. Es sei gut verstellbar, dort auch Schließfächer (z.B. zur Unterbringung von Wertsachen) aufzustellen.

Den Betrieb des Sportparks könnte später eine Betreibergesellschaft übernehmen. Der Zugang zur Anlage soll über die Alexanderstraße erfolgen. Eine Umsetzung des gesamten Vorhabens werde schrittweise erfolgen, so Cordes. Notwendig sei auch noch eine Bauleitplanung. Dies dauere schätzungsweise 15 bis 18 Monate.