STADTMITTE - Am Pulverturm wird es am Sonntag, 16. Oktober, das größte Starterfeld geben, das in Oldenburg je auf die Strecke ging: der gemeinsame Start für Marathon, Halbmarathon und die klassischen zehn Kilometer. Für dieses Hauptfeld erwarten die Veranstalter von OTB und Marathonverein mehr als 3000 Läuferinnen und Läufer.
Am vergangenen Sonntag wurde hier die offizielle Vermessung der Strecke durch den Beauftragten des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes (NLV), Friedhelm Henze, vorgenommen. Mit dabei war Rolf Stamereilers, der im Organisationsteam des 26. City-Laufes und Oldenburg Marathons für die Strecken verantwortlich ist.
Alle Laufstrecken werden mit dem Jones-Counter exakt vermessen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, damit die gelaufenen Zeiten in die Bestenlisten des NLV und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) aufgenommen werden können. Der Jones-Counter ist ein Zählwerk, das auf der Achse des Vorderrades eines Fahrrades montiert wird und die Zahl der Radumdrehungen festhält. Damit werden die Strecken auf der Ideallinie abgefahren. Die Ideallinie ist die Linie, die ein Läufer zum schnellstmöglichen Vorankommen einschlägt.
Wir müssen die Strecken neu vermessen, weil es leichte Veränderungen in der Streckenführung gibt und wir den Zielbereich neu gestalten. Zudem wird die Streckenführung bei der Weser-Ems-Halle wegen einer anderen Veranstaltung verlegt, so Stamereilers.
Bisher haben knapp 600 Starter für den 16. Oktober gemeldet, gut die Hälfte davon für den Halbmarathon. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit über 4000 Meldungen für alle Läufe.
