Wüsting - Jakkolo ist ein Sport, der aus zusammengewürfelten Menschen eine Familie macht. Zumindest in Wüsting. Dort gibt es seit 25 Jahren ein Jakkolo-Turnier zugunsten der Deutschen Krebshilfe – und seit 25 Jahren sind viele Helfer dabei und organisieren gemeinsam die zehn Tage.

Der engste Kreis besteht aus Frank und Fabian Oltmanns, Bianca und Ingrid Köster, Marco Grauer, Arnold Schultz und Folkert Diers. Nicht zu vergessen natürlich Horst Köster, Initiator des Veranstaltung. Zusammen albern sie herum und malen sich aus, wie sie in 25 Jahren zum 50. Jakkolo-Turnier die Bretter aufbauen. Marco Grauer gibt einen tatterigen Greis, er versucht sich an einem Wurf, der geht daneben. „Ach, damals, vor 25 Jahren, da konnte ich das noch“, stöhnt er. Gut, dass dieser Ausflug in die Zukunft keine Realität ist und das Jakkolo-Team noch fit und mit viel Freude dabei ist.

Seit zehn Jahren ist es Tradition, dass am ersten Abend die Vereinswertung stattfindet. Mit dabei sind: die Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen, der Männergesangverein Wüsting, der Wöschenlanner Heimatvereen, die Tweelbäker Schützen und die Landfrauen aus Tweelbäke. Ihre Aufgabe ist es, mit der Vereinswertung die Bretter einzuspielen, damit alle gut laufen, sobald es richtig losgeht. „Die Bretter lagern ja in der Garage, die müssen erst einmal warm werden“, erklärt Horst Köster. In der Regel gelte außerdem, je öfter ein Brett bespielt und je besser es gepflegt wird, desto besser läuft es.

Insgesamt stehen 34 Jakkolo-Bretter im Saal in der Gaststätte Buchholz in Grummersort. „Und genau jetzt können wir sagen, dass wir das alles schon 25 Mal aufgebaut haben“, sagt Horst Köster.

Der Dienstag beim Jakkolo-Turnier ist ausgebucht und auch der Donnerstag ist recht voll – aber an den anderen Tagen bis zum 21. April können von 18 bis 23 Uhr noch Mannschaften, bestehend aus drei Leuten, dazustoßen. Am Sonntag, 17. April, gibt es von 14.30 bis 17.30 Uhr eine Kinderwertung, und die Kommunalwertung findet am 18. April ab 18.30 Uhr statt.