Wilhelmshaven - Die Delegierten der sieben oldenburgischen Kreisverbände haben sich im Vereinsheim des KGV Rüstringen (KV Wilhelmshaven) zur Jahreshauptversammlung des Klootschießerlandesverbandes Oldenburg (KLVO) getroffen. Der im Vorjahr neu gewählte Landesvorsitzende Robert Schröder ging im Jahresrückblick auf die Aktivitäten der vergangenen Saison ein.

Sorgen bereite dabei das Klootschießen, das weiterhin rückläufig ist. Impulse zur Verbesserung der Situation müssten aus der „Keimzelle“, den Vereinen, erfolgen. Das Dilemma beim Klootschießen sieht man auch auf Funktionärsebene: Nach wie vor steht der Landesverband ohne einen Feldobmann da. Der Landesvorsitzende hofft, dass sich im Hinblick auf die EM 2016 nun etliche Aktive motiviert mit einbringen, damit der FKV eine schlagkräftige Mannschaft stellen kann.

Anlass zur Kritik gibt auch immer wieder der randvolle Terminkalender mit Veranstaltungen von der Kreis- und Landesebene bis hin zum FKV. Daher wurde der FKV-Mehrkampf von Anfang der Saison jetzt ans Ende der Spielzeit gelegt. Somit steht der nächste Mehrkampf erst im Juni 2016 an. Für Robert Schröder auch wichtig: „Durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit können wir neue Mitglieder gewinnen.“

Traditionell wird bei dieser Veranstaltung das Stedingen-Schild an den an den erfolgreichsten oldenburgischen Kreisverband beim FKV-Mehrkampf vergeben. Der Vorjahresgewinner Friesische Wehde, vertreten durch den Kreisvorsitzenden Helmut Tetz und Günter Nannen (Sportwart KBV Grabstede), nahm erneut die große handgeschnitzte Holzplakette entgegen. Die Wehde-Werfer erreichten 22948,16 Punkte in den acht Altersklassen (weiblich/männlich). Knapp dahinter landete das Ammerland (21178,28), während Butjadingen (18526,59) ohne das Team Männer II/III eine bessere Platzierung als Rang drei verspielte – gefolgt von Stadland (13407,92) und Waterkant (1535,38). Aus den Kreisen Jeverland und Wilhelmshaven waren erneut keine Aktiven zu den Mehrkampf-Titelkämpfen geschickt worden. Die nächste Hauptversammlung folgt 2015 im KV Butjadingen.