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Bilanz Jugendfußballer auf dem Vormarsch

Stenum - Das erste Halbjahr in der Fußball-Landesliga liegt hinter den A- und B-Junioren des VfL Stenum. Beide Aufsteiger legten einen furiosen Start hin. Doch nur die A-Jugend-Kicker konnten sich bis zur Winterpause in der Spitzengruppe halten.

A-Junioren

VfL Stenum (3. Platz, 13 Spiele, 27 Punkte, 35:15 Tore): Acht Siege, drei Remis, zwei Niederlagen – das ist keine gewöhnliche Bilanz für einen Aufsteiger. Doch zur Winterpause mischen die Stenumer nach der Bezirksliga-Meisterschaft 2018/2019 auch in dieser Saison wieder oben mit. Der VfL rangiert zwei Zähler und ein Spiel hinter der JSG Wilhelmshaven auf dem dritten Platz. Mit sieben Punkten und einer Partie Rückstand ist der Abstand der Stenumer auf den Spitzenreiter VfL Oldenburg jedoch schon ziemlich angewachsen. Immerhin bezwang der Aufsteiger den Landesliga-Tabellenführer im Bezirkspokal (5:2) und steht in diesem Wettbewerb im Halbfinale.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Jungs. Es sind immer 15 bis 20 Spieler beim Training. Da haben wir den Grundstein für ein erfolgreiches Halbjahr gelegt“, erklärt Stenums Trainer Tim Müller, der seit dieser Saison gemeinsam mit Julian Burkhardt an der Seitenlinie steht. Bereits der Start in die neue Spielzeit versprach einiges. Die ersten sieben Pflichtspiele entschied die Müller-Elf allesamt für sich. Erst Ende September kassierte der VfL die erste Niederlage gegen den Primus aus Oldenburg (1:3). „Wir haben zu Beginn von unserer intensiven Vorbereitung profitiert“, betont Müller und ergänzt: „Zusätzlich hat uns das erste Spiel in Spelle einen emotionalen Schub gegeben.“ In der ersten Landesliga-Partie überhaupt wandelten die Stenumer einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Erfolg um.

Im Vergleich zu dieser Begegnung habe sich sein Team weiterentwickelt, so Müller. „Technisch und taktisch waren die Jungs bereits gut ausgebildet. Aber sie haben einen großen Sprung gemacht, was die Präsenz auf dem Platz angeht“, beobachtet der Übungsleiter, der klare Ziele in seiner Spielphilosophie verfolgt: „Wir wollen mit hohem Tempo und möglichst wenigen Kontakten zum gegnerischen Tor. Mit ausschließlich langen Bällen kann ich die Spieler ja nicht an den Herrenbereich heranführen.“ Ohnehin sei es in der Rückserie das primäre Ziel, den Übergang des 2001er-Jahrgangs in den Herrenbereich zu schaffen, bekräftigt Müller. „Durch unsere Tabellenposition haben wir Luft, uns damit zu beschäftigen. Wir müssen zudem nicht zwingend Meister werden. Dadurch können sich auch die 2002er zu Führungsspielern entwickeln“, schildert der Coach. Sein Kader wird in der Rückrunde zudem noch mit Rückkehrer Jan-Luca Rustler verstärkt (siehe Infokasten).

B-Junioren

VfL Stenum (7. Platz, 14 Spiele, 19 Punkte, 25:24 Tore): Die abgelaufene Halbserie weckt bei den B-Junioren des VfL gemischte Gefühle. Die Schützlinge des Trainerduos Maurice Kulawiak/Malte Tönjes stehen im Halbfinale des Bezirkspokals und weilen in der 14-köpfigen Liga im Tabellenmittelfeld. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt immerhin acht Zähler. „Als Aufsteiger kannten wir die neue Liga nicht. Deshalb steht erstmal der Klassenerhalt an oberster Stelle“, betont Tönjes.

Doch der Beginn in das „Abenteuer Landesliga“ verlief so verheißungsvoll, dass sich die Stenumer zunächst sogar in der oberen Tabellenhälfte festsetzten. Mit nur einer Niederlage aus den ersten sechs Pflichtspielen kam der VfL gut aus den Startlöchern. „Wir haben am Anfang wohl über unseren Möglichkeiten gespielt und dadurch die Erwartungen zu hoch geschraubt“, vermutet Tönjes.

Zum Ende der Hinserie gewann Stenum lediglich eine der letzten sechs Partien. „Es war klar, dass nicht jedes Spiel so läuft wie zu Beginn. Das Niveau in der Landesliga ist taktisch und körperlich deutlich höher. Da wird jeder Fehler eiskalt bestraft“, stellt der VfL-Coach fest. Zu allem Überfluss verletzten sich mit Tom Niklaus, Niklas Brill, Simon Kösters und Leon Ermandraut gleich vier Leistungsträger im Verlauf der Hinserie. „In der Rückrunde sind alle wieder einsatzbereit“, bekräftigt Tönjes.

Derweil haben die Stenumer zwei Abgänge zu verzeichnen: Lucas Frenzel kehrt nach einem halben Jahr zum JFV Bremen zurück, während Levi Jarosch eine Fußballpause einlegt. „Vielleicht ziehen wir aus der 2. B-Jugend ein bis zwei Spieler hoch. Externe Zugänge wird es aber nicht geben“, informiert Tönjes.

In der Rückrunde gilt es vor allem, die eigene etwas magere Auswärtsbilanz aufzubessern. Während sich die Stenumer vor heimischer Kulisse 15 Punkte aus sechs Spielen sicherten, sammelten sie nur vier Zähler aus acht Duellen in der Fremde. „Wir können mehr. Und das werden wir in der Rückrunde auch zeigen“, verspricht Tönjes.

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