STENUM - Die Niederlagen gegen Obenstrohe (2:3) und Heidkrug (0:5) hatten Uwe Hammes, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum, schwer im Magen gelegen. Nachdem seine Mannschaft am vergangenen Sonntag gleich mit 6:0 in Bockhorn gewann, geht er nun aber wieder mit viel Optimismus in das Nachholspiel an diesem Donnerstag beim TV Esenshamm (19.30 Uhr, Sportplatz An der Schule).

Nach dem letzten Erfolg liegen die Stenumer wieder auf dem dritten Rang – und wenn es nach Uwe Hammes geht, bleiben sie dort auch bis zum Saisonende: „Unser Ziel ist es, die Spielzeit unter den ersten Drei zu beenden. Dafür müssen wir in Esenshamm punkten. Dann sehen wir weiter, wie sich unsere Situation darstellt.“

Wie in den vergangenen Wochen plagen den VfL-Trainer auch vor der Partie in der Wesermarsch große Personalsorgen. Nach Bockhorn waren die Stenumer lediglich mit 13 Spielern gereist. In Esenshamm muss der VfL erneut mit einer Rumpftruppe antreten. Zwar kehrt Christof Herbec ins Team zurück. Dafür sind neben den Verletzten diesmal aber auch einige Spieler verhindert, die sich in der Schule oder im Studium im Prüfungsstress befinden. Hammes kalkuliert daher mit maximal 14 einsatzfähigen Spielern. „Mit dem Verletzungspech ist es bei uns momentan wie verhext“, ärgert er sich.

Genauso unerklärlich wie die Personalsorgen sind für den VfL-Trainer auch die schwankenden Leistungen des Gegners aus Esenshamm. Der Tabellenzwölfte sei eine „Wundertüte“, stellte Uwe Hammes fest. „Ihre Ergebnisse sind kaum vorherzusagen. Gegen uns haben die Esenshammer in der Vergangenheit allerdings immer starke Leistungen gebracht“, warnt er seine Spieler schon einmal vor.