STENUM - Ein bisschen erinnerte es an Fließbandarbeit, was die Preisrichter Rolf Frerichs und Wolfgang Gebauer am Sonnabend vor einem Zelt bei Lüschens Bauerndiele machten. Wiegen, begutachten, bewerten – und das 88 mal. Denn 88 Tiere nahmen an der Vereinsschau der Kaninchenzuchtvereine I 18 Schierbrok und I 87 Stenum teil. Der mit Abstand erfolgreichste Züchter war am Ende der Ausstellungsleiter selber: Gerd Münstermann.

„Hier sind absolute Spitzentiere dabei“, attestierte Frerichs, als er die Kaninchen in puncto Körperform, Fellhaar oder Pflegezustand bewertete. Bis zu 100 Punkte können pro Tier vergeben werden – theoretisch.

Bei I 18 „Schierbrok wurde letztlich Gerd Münstermann mit Helle Großsilber (389 Punkte) zum Vereinsmeister gekürt. Vereinsmeister Jugend wurde Jan Gillerke mit Perlfeh (386,5). Der Horst Tiemann-Gedächtnispokal für zwei gesetzte Tiere ging an Fritz Gillerke (Havanna, 193), über den Hinrich Warrelmann-Gedächtnispokal für den besten Rammler (Helle Großsilber, 97,5) und den Siegfried-Riewe-Pokal für die beste Häsin (97,5) freute sich Gerd Münstermann. Der Landesverbands-Ehrenpreis ging ebenfalls an Gerd Münstermann, der Kreisverbands-Ehrenpreis an Fritz Gillerke.

Bei I 87 Stenum heißt der neue Vereinsmeister Heiko Huntemann, dessen Kleinwidder blau auf 288,5 Punkte kamen. Den besten Rammler (Alaska, 96,5) stellte Heino Meyer, die beste Häsin (Kleinwidder blau, 96,5) Heiko Huntemann. Bei den Stenumer Züchtern erhielt Heidi Huntemann mit ihren Loh-Kaninchen/havannafarbig den Kreisverbands-Ehrenpreis.