STENUM - Einen Punkt erkämpft, aber gleich mehrere Spieler durch Verletzungen verloren: Fußball-Bezirksligist VfL Stenum kam bei Frisia Wilhelmshaven durch ein spätes Tor von Dominik Entelmann zu einem verdienten 1:1-(0:0)-Unentschieden. Zwar tritt das Team damit weiter auf der Stelle und verpasste den Sprung in höhere Tabellenregionen. Trainer Uwe Hammes zeigte sich aber mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden, haderte aber mit der rüden Spielweise des Gegners und dem Schiedsrichtergespann.
„Wir mussten die letzten 20 Minuten mit zehn Mann spielen, weil Wilhelmshaven mehrere Spieler von uns übel gefoult und verletzt hat. Ich konnte dann nicht mehr auswechseln“, schimpfte Hammes. Am übelsten erwischt hat es offenbar Kevin von Behrens. „Bei ihm sah es erst nach einem Beinbruch aus, aber wir müssen mal abwarten, wie schwer die Verletzung ist“, so Hammes. Von Behrens war nach seiner Einwechselung lediglich acht Minuten auf dem Platz, ehe er von einem Frisia-Akteur unfair von den Beinen geholt wurde. Auch Steven Herrmann, Gerry Klenke, Oliver Precht und Christof Herbec klagten nach dem kämpferisch betonten Kick auf tiefem glitschigem Rasen über Blessuren.
Der Unparteiische habe die harte Gangart der Gastgeber nicht geahndet und überhaupt nicht durchgegriffen, so Hammes. Umso mehr freute er sich über das Tor zum 1:1 durch Entelmann, der in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte. Hammes: „Das wäre des Guten zu viel gewesen. Es war kein schönes Spiel, aber mit der Moral und dem Punktgewinn können wir gut leben.“
