An Selbstvertrauen und Zuversicht fehlt es dem neuen Vorsitzenden des Sportvereins Blau-Weiß Ramsloh, Johannes Oltmanns, nicht. Der hat gleich nach seinem Amtsantritt während der jüngsten Jahreshauptversammlung den Vereinsmitgliedern gezeigt, wo künftig der Hammer hängt. Seiner Ansicht nach muss die erste Herrenmannschaft wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden und zum Aushängeschild des Vereins werden. Zu Beginn der neuen Saison sollen beispielsweise von der Mannschaft professionelle Fotos gemacht werden, die dann in jeder Gastwirtschaft in Ramsloh hängen. „Unsere Fußballspieler sollen wieder die Helden des Ortes Ramsloh sein.“ Mehr noch: Künftig sollte es nach den Heimspielen für die Spieler und deren Partnerinnen jeweils ein Bankett geben. Ein Oltmanns setzt eben Maßstäbe, die Kicker wieder schweben lassen dürften. Als Held zum Bankett: Wer möchte das nicht?

So vollbesetzt wie beim Gala-Konzert der Big Band Bösel ist die Aula des Hümmling-Gymnasiums Sögel nur selten. Und eine solche Begeisterung wie am Sonnabend beim versprochenen – und gehaltenen – „Feuerwerk der Musik“ gibt es kein zweites Mal. Nach einem Jahr Pause fand die Big Band schnell alte Freunde wieder. Und der Überschuss der Veranstaltung – immerhin rund 4000 Euro – blieb als Spende für die Flutopfer in Südostasien. „Sensationell die Saxophonisten.“ Der junge Musiker aus Meppen war ebenso begeistert wie die ältere Dame aus Lindern, die sich am Schluss die Hände fast wund geklatscht hatte. „Der Glenn-Miller-Sound der Band lockt mich immer wieder hierher.“ Mit stehend vorgetragenem rhythmischen Beifall erzwangen sich die 500 enthusiastischen Zuschauer mehrere Zugaben. Wegen einer Erkrankung des bisherigen Dirigenten Erwin Höffmann hatten sie alle im vorigen Jahr auf dieses mittlerweile zur

Tradition gewordene Konzert verzichten müssen. Mit fast völlig neuem Programm präsentierte sich die Band dann unter der Leitung von Markus Aufenanger, der allerdings aus beruflichen Gründen auch bald den Dirigentenstab abgeben wird. Sein designierter Nachfolger Oliver Thoben, seit drei Monaten Studienrat im Emsland am Franziskus-Gymnasium in Lingen, führte souverän, witzig und wortgewandt durchs Programm. Die 53 Akteure, darunter allein 20 Saxophonisten, spulten ihr Programm keineswegs nur ab; die Begeisterung sprang schnell über auf ein beifallsfreudiges Publikum. Abba-Melodien, die Stevie-Wonder-Interpration von Duke Ellingtons Stücken, die unvergessenen Stücke von Gilbert O'Sullivan, Robbie-Williams-Schlager und natürlich die einmaligen Glenn-Miller-Hits, die die Böseler Gruppe nach wie vor toll interpretiert, waren die Höhepunkte des Konzertes. Rund 4000 Euro blieben

schließlich für die Flutopfer übrig. Und wenn der Landkreis Emsland auf die Aula-Miete von rund 500 Euro verzichtet, dürfte sich der Betrag noch einmal erhöhen.

Ganz anders ist dem Ehrenvorsitzenden der DJK Bösel, Franz Seppel, beim Crosslauf am Wochenenden in Bösel geworden. Natürlich war der immer aktive Sportler als Helfer bei der Ausrichtung des Laufes im Böseler Florianwald zu finden. An der Startlinie kontrollierte er die Namen der Teilnehmer, die an den verschiedenen Wettbewerben teilnahmen. Mitten in seiner Bestandsaufnahme an der Startlinie gab es einen ohrenbetäubenden Knall. Und der kam zum völlig falschen Zeitpunkt aus der Startpistole, die versehentlich ausgelöst worden war. Seppel war von dem Knall so erschrocken, dass er laut aufschrie. Die Sportler fassten den Knall als offiziellen Start des Wettbewerbs auf, liefen los und überranten fast den konsternierten DJK-Ehrenvorsitzenden. Erst zwei weitere Schüsse machte aus der Start- eine Haltpistole, sie holten die Läuferinnen und Läufer wegen Fehlstarts an die Startlinie zurück. „Ich hätte mir

fast in die Hosen gemacht“, witzelte Seppel über den Schreck, der ihm in die Glieder gefahren war. Mit einer guten Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen erholte sich der wackere Helfer wieder.

Stimmgewaltig präsentierten sich am Sonntag die Fans des SV Altenoythe bei der inoffiziellen Stadtmeisterschaft im Hallenfußball in Friesoythe. Mit Erfolg, wie man weiß. SVA-Kapitän Fikret Cobanoglu sackte für seine Truppe aus der Hand von Bürgermeister Johann Wimberg den begehrten Wanderpokal ein, den sich die Altenoyther im Endspiel mit 4:1 gegen die favorisierten höherklassigen SV-Hansa-Kicker verdienten. Nicht alle der unterlegenen Mannschaft erkannten das neidlos an, manch einer sprach von einem etwas rustikalen Auftreten der Altenoyther, wobei er eher „Drauftreten“ meinte. Allgemein aber wurde der Sieg der kompakt spielenden Altenoyther als verdient angesehen. Viel Beifall heimsten nicht nur die SVA-Kicker ein. Lob gab es nämlich auch für die Cheerleader des SV Hansa, die für viel Stimmung in den Pausen sorgten. Grund zur Freude hatte

Sabrina Lüken, die beim Tippen der insgesamt erzielten Tore – 92 waren es – goldrichtig lag und sich so 50 Euro verdiente. Sportlich fast immer richtig lagen die beiden Schiedsrichter Reinhold Hüntling von Blau Weiß Ramsloh und Fritz Stoyke vom SV Elisabethfehn. Beide pfeifen das Turnier schon seit Jahren. Am wenigsten Probleme hatten die beiden, wenn der SV Marka Ellerbrock spielte. Dessen Spieler wurden für die fairste Spielweise ausgezeichnet. Ein Schelm, der glaubt, dass das die Ursache dafür war, dass die Ellerbrocker bereits in der Vorrunde als Tabellenletzter ausschieden.

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