Strudden - Die Gastgeber waren als Tabellenzweiter schon für die Aufstiegsrunde qualifiziert, der TuS Middels hätte indes gewinnen müssen, um den SV Wallinghausen zu verdrängen. Das ist nun um Haaresbreite nicht gelungen,

Die Gäste haben mehr für das Spiel getan, konnten aber nur eine Chance durch Martin Habben kreieren, dessen Schuss am langen Eck des Tores vorbeistrich. „Strudden stand tief und hat nicht viel für das Spiel getan“, sagte Middels-Coach Sven Glöckner.

Im zweiten Durchgang gab es erst einmal auf jeder Seite einen Platzverweis, danach wurde die Partie hektischer und in der 82.Minute gab es auch die beste Chance für den TuS Middels. Ein Schuss von Glen Sokoli landete aber nur an der Latte, so blieb es am Ende beim 0:0.

Foto: Jochen Schrievers

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Von Beginn an schenkten sich die Mannschaften nichts. Um jeden Ball wurde verbissen gekämpft. Die leichten technischen Vorteile der Middelser machte Strudden durch Laufbereitschaft und körperlichen Einsatz wett. Auch wenn es zu keinem Zeitpunkt ruhig zuging, wurde es im zweiten Abschnitt immer hektischer. Die Middelser wussten, dass die Zeit gegen sie lief. Daher lagen bei dem einen oder anderen die Nerven blank. In der 72. Minute schickte der souveräne Unparteiische einen Middelser wegen Nachtretens vorzeitig vom Feld. Nur fünf Minuten später stand auch Strudden nur noch zu zehnt auf dem Platz. Auch hier zeigte der Schiedsrichter wegen Nachtretens Rot. In der Folge wurde es laut und die dritte Rote Karte folgte. Diesmal gegen die Bank der Gäste. In der Schlussphase hatten beide Mannschaften noch die Möglichkeit, die Begegnung für sich zu entscheiden. Doch sowohl Rene Breu im Tor der Friedeburger als auch Siegfried John zwischen den Pfosten der Middelser parierten stark.

„Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, die letzten drei Spiele haben sie alles richtig gemacht und neun Punkte geholt, mit heute zehn. Hergegeben haben wir die Aufstiegsrunde in den Spielen von August bis Oktober “, lautet die Analyse von Sven Glöckner.

Der SV Wallinghausen profitierte von diesem Ergebnis, wie erwähnt, am meisten und die zahlreichen Fans hatten jeden Grund zum Jubel. „Unser Dank geht an den TuS Strudden die alles reingehauen haben. Untern Strich sind wir verdient in der Aufstiegsrunde, was auch die Spiele im direkten Vergleich unterstreichen“, sagte Wallinghausen-Coach Sven Bünting. Die Spiele gegen den TuS Middels gewann Wallinghausen mit 2:0 und 4:0.

TuS Strudden: „Das war ein klares 0:0-Spiel. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und es kam in der ersten Hälfte zu keiner nennenswerten Aktion von beiden Seiten. In der zweiten Hälfte waren wir anfangs die bessere Mannschaft und nach dem Platzverweis der Gäste haben wir auf ein Tor gedrückt. Middels kam der roten Karte gegen uns besser ins Spiel, insgesamt hatte aber keine Mannschaft eine hundertprozentige Torchance. Von daher war es ein gerechtes 0:0“.

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Andreas Kempe Nordwest-Fußball
Jochen Schrievers
Jochen Schrievers Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung