STUTTGART - Mercedes GP verzichtet auf eine Berufung gegen Michael Schumachers Bestrafung beim Großen Preis von Monaco. Damit bleibt es bei der Zurückstufung des Rekord-Weltmeisters beim prestigeträchtigsten Formel-1-Rennen vom sechsten auf den zwölften Platz.
Das britisch-schwäbische Team erläuterte in einer längeren Stellungnahme am Dienstag, dass es Schumacher im Glauben, regelgerecht zu handeln, „freie Fahrt“ signalisiert habe. Schumacher hatte nach einer Safety-Car-Phase kurz vor dem Ziel Fernando Alonso im Ferrari überholt.
Die Rennkommissare ahndeten den Verstoß nachträglich mit einer Zeitstrafe von 20 Sekunden. Die sei aus Sicht von Mercedes GP allerdings „unverhältnismäßig“. Das Thema sei nun dennoch abgeschlossen.
