Barßel/Altenoythe - Allmählich ist das Saisonende in der Fußball-Bezirksliga abzusehen, wobei der Meister SV Bevern und die Absteiger (SV Peheim, SW Bakum) feststehen. Allerdings müssen der STV Barßel und der SV Altenoythe an diesem Mittwoch (jeweils 20 Uhr) ein letztes Mal nachsitzen.

STV Barßel - GW Mühlen. Für den Gastgeber und Neuling aus Barßel besteht noch die Möglichkeit, mit einem Sieg in diesem Nachholspiel die Chance auf Platz vier (zurzeit Frisia Goldenstedt) aufrecht zu erhalten. „Wir möchten gerne so gut wie möglich die Saison abschließen, die für uns als Neuling sehr gut gelaufen ist, zumal es unser letzter Heimauftritt ist“, sagt Spielertrainer Jakob Bertram. Dann heißt es, Abschied nehmen von Valerie Riemer (SV Harkebrügge) und Reno Klostermann, die den Verein verlassen werden.

Gegen den Gast aus Mühlen, der zurzeit auf Platz 13 rangiert, ist Barßel sicherlich Favorit, zumal sich die zuletzt enorm angespannte personelle Lage verbessert hat. Jan-Hendrik Elsen hat seine Gelbsperre abgesessen, Reno Klostermann ist wieder dabei wie auch Konstantin Becker. Fraglich ist der Einsatz von Sven Boldt (Schulterprobleme).

Falke Steinfeld - SV Altenoythe. Während die Gastgeber ihre letzte Titelchance am vergangenen Sonntag mit einem 1:3 im Heimspiel gegen den Meister SV Bevern verspielt haben, will der SV Altenoythe seinen achten Tabellenplatz noch verbessern. „Als ich damals den Trainerposten von Steffen Bury übernommen habe, waren wir Achter. Es wäre schön, die Saison auf Rang sieben vor dem TuS Emstekerfeld zu beenden“, sagt Trainer Sebastian Wöste.

Allerdings weiß er auch, wie schwer die Aufgabe werden kann beim Tabellendritten, sieht sich in der Rolle des Außenseiters, der allerdings befreit aufspielen kann. „Vielleicht können wir Steinfeld ärgern“, sagt Wöste, der allerdings nur mit einem Miniaufgebot die Reise antreten kann.

Damian Cuper und Kevin Tholen fehlen beruflich bedingt. Große Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Lando Matantu, Stefan Langliz und Rafael Bastek, die alle angeschlagen sind. Eventuell wird Altenoythe sich aus der zweiten Mannschaft Unterstützung holen.