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NWZonline.de Sport

Snooker: Superstar O’Sullivan greift wieder nach dem Titel

08.12.2014

York Snooker-Star Ronnie O’Sullivan greift bei der UK Championship im englischen York nach seinem fünften Titel. Der 39 Jahre alte Engländer setzte sich in der Best-of-eleven-Halbfinalserie gegen Stuart Bingham mit 6:5 Frames durch und trifft im Finale am Sonntag auf seinen Landsmann Judd Trump.

O’Sullivan, der das Turnier bereits 1993, 1997, 2001 und 2007 gewann, hatte im Achtelfinale das 13. Maximum Break (147 Punkte) seiner Karriere gespielt. Dabei spielt O“Sullivan nach einem Jogging-Unfall mit einem gebrochenen linken Knöchel. „Ich war aufgekratzt, das Adrenalin war in Wallung“, sagte der englische Snooker-Superstar am Donnerstag nach dem 13. Maximum Break seiner Karriere.

In weniger als zehn Minuten hatte „The Rocket“ den kompletten Tisch mit der maximalen Punktzahl von 147 Punkten abgeräumt, die best-of-eleven-Serie gegen den bedauernswerten Matthew Selt gewann er mit 6:0. Im Viertelfinale der UK Championships hatte O“Sullivan beim 6:4 gegen den Schotten Anthony McGill zwar deutlich mehr Mühe, konnte sich an seinem 40. Geburtstag aber über den Einzug in die Vorschlussrunde freuen.

Zuvor aber gab es im Barbican Centre im nordenglischen York großes Snooker zu bestaunen. Am Nebentisch legten der Schotte Stephen Maguire und David Morris aus Irland sogar eine Pause ein, um das 109. Maximum Break der Geschichte nicht zu verpassen.

Die letzte rote Kugel versenkte der fünfmalige Weltmeister, die schillernde Figur der Snooker-Szene, in der unteren linken Tasche. Danach lochte er die farbigen Kugeln mit kühler Präzision - und geriet doch kurz ins Straucheln. „Die Blaue ging so gerade eben rein, da habe ich gezittert wie Espenlaub“, gab er hinterher zu.

Der Sieg im letzten Spiel gegen Selt war gleichzeitig das 767. Century Break (mindestens 100 Punkte am Stück) in O“Sullivans Karriere. Acht fehlen noch bis zum Rekord des Schotten Stephen Hendry (775). „Ich habe die 1000 im Blick, deshalb schaue ich nicht auf Hendrys Rekord“, sagte O“Sullivan großspurig: „Ich weiß, dass ich eines Tages überholt werde, da kann ich gleich die 1000 vollmachen. Die kann dann jemand anderes jagen.“

O“Sullivans erstes Maximum Break seit März 2014 könnte sich auch finanziell lohnen. Sollte niemandem das gleiche Kunststück in York gelingen, kassiert er 4000 Pfund (rund 5100 Euro) für das höchste Break und 40.000 Pfund (50.850 Euro) für den angehäuften Jackpot für ein Maximum (Roll-over).

„Die Motivation dafür ist nicht mehr so hoch wie früher, aber ich hatte im Hinterkopf, dass der Roll-over weiter ansteigt“, sagte O“Sullivan, der seinen fünften Titel nach 1993, 1997, 2001 und 2007 anpeilt: „Erst ab 40.000 Pfund liefere ich das Maximum, Kumpel.“

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