Höltinghausen/Friesoythe - Für die einen, die Handballerinnen des SV Höltinghausen, ist es nur noch ein kleiner Schritt; für die anderen, die Handballer der HSG Friesoythe, bleibt dagegen noch ein sehr großer Schritt, um in den Landesklassen Süd die Meisterschaft feiern zu dürfen.

Handball, Landesklasse Süd Frauen: SV Höltinghausen - SFN Vechta II (Sonntag, 13.30 Uhr, Halle Ostlandstraße 17). Vier Punkte und 87 Tore beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Frisia Goldenstedt bei noch zwei Spielen. Damit sind die Frauen des SV Höltinghausen praktisch am Ziel „Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga“ angekommen. Doch was gibt es Schöneres, den allerletzten kleinen Zweifel vor eigenem Publikum mit einem Erfolg auszuräumen?

„Die Mannschaft ist voll konzentriert, will im letzten Heimspiel den Triumph perfekt machen“, sagt Trainer Olaf Walter, der alle Spielerinnen an Bord hat bis auf Anna-Lena Ferneding, deren Knöchelverletzung wohl einen Einsatz nicht erlaubt. Zwar ist der Gast aus Vechta (ausgeglichenes Punktekonto) nicht zu unterschätzen, aber schon das Hinspiel gewann der SVH mit 24:18 deutlich. So sollte den Feierlichkeiten im Vereinslokal und möglicherweise anschließend beim Rock in den Mai in Emstek nichts im Wege stehen . . .

Männer: HSG Wagenfeld/Westschen - HSG Friesoythe (Samstag, 18 Uhr, Halle Branntweinsweg). Der punktgleiche Verfolger empfängt den Spitzenreiter HSG Friesoythe: Besser konnte die Terminplanung gar nicht laufen. Für die Gäste spricht das klar bessere Torverhältnis, so dass Wagenfeld/Wetschen zwei Spieltage vor dem Ende schon gewinnen muss, um Friesoythe den Titel noch zu entreißen. Für die Hausherren spricht allerdings die Tatsache, mit einem 27:23 Friesoythe die einzige Heimniederlage zugefügt zu haben.

Aber HSG-Trainer Günter Witte ist zuversichtlich. „Das Hinspiel war eine exzellente Auseinandersetzung, in der nur Kleinigkeiten bei uns gefehlt haben. Wir haben gute Chancen, das Ding umzubiegen, wenn wir in der Abwehr gut verschieben und verhindern, dass die starken Einzelspieler die Lücken für gefährlich Anspiele nutzen können“, sagt Witte.

Verzichten muss Witte auf Christian Wilhelm, der in London den Klitschko-Boxkampf besucht. Christoph Tiedeken ist im Urlaub. So wird Joans Alberding die Vakanz am Kreis ausfüllen, während Jan-Phillip Willmann wegen seiner Schulterprobleme weiterhin nur in der Abwehr eingesetzt wird. Seinen Einstand gibt Neuzugang und Verbandsligaspieler Ludolf Matthies.