Am vergangenen Sonntag doppelt verloren hatte Regionalligist SV Wilhelmshaven – zum einen unterlag das Team von Trainer Wolfgang Steinbach dem VfB Lübeck mit 0:2, zudem zog sich Max Wegner, mit 13 Treffern zweitbester Torschütze der Liga, einen Riss des Syndesmosebandes zu. „Damit wird er sicherlich drei Monate ausfallen“, teilte SVW-Physiotherapeut Andreas Haas mit. Wilhelmshaven tritt an diesem Freitag um 19 Uhr beim FC Oberneuland an.

Bei einer Niederlage würde der SVW womöglich wieder Boden im Abstiegskampf verlieren. Allein Oberneuland – ohne den im Februar nach Brasilien zurückgekehrten Ailton – würde bis auf zwei Punkte an Wilhelmshaven heranrücken.

Nichts mit dem Abstieg aber wohl auch nicht mit dem angestrebten Aufstieg zu tun hat Oberligist VfB Oldenburg. „Es hilft nichts, wir müssen von Spiel zu Spiel denken“, bemüht Trainer Torsten Fröhling eine typische Drei-Euro-Floskel. Bei den drei Partien in diesem Jahr holte der VfB vier Punkte, verlor den ersten Platz bei nun zwölf Punkten Rückstand auf den SV Meppen sowie Kickers Emden aus den Augen und zog sich den Zorn vieler Anhänger zu. „Es ist absolut verständlich, dass viele unzufrieden sind“, sagt Fröhling.

Am Sonntag (15 Uhr) ist VSK Osterholz-Scharmbeck im Marschwegstadion zu Gast. Fröhlings Marschroute: „stabiler werden“, die durchaus vorhandenen „spielerischen Möglichkeiten besser nutzen“ und auf die guten Ansätze in der Defensive aufbauen. Beim 0:1 am Sonntag beim BSV Rehden zeigten dort die länger vermissten Tim Petersen und Robert Littmann (beide 25) eine gute Partie.

Besser steht der BV Cloppenburg da, der nach drei sieglosen Spielen seine Negativ-Serie mit einem 4:1 gegen Arminia Hannover beendete. Zum Gewinner wurde der 21-jährige Andre Kaiser, der mit seinen Saisontoren zwei und drei kurz vor und kurz nach der Pause das Spiel entschied.

Am Sonnabend (18 Uhr, Friesoyther Straße) kommt mit Teutonia Uelzen der nächste Abstiegskandidat. Aufgegeben hat sich Uelzen trotz neun Punkten Rückstand aber noch nicht. In der Winterpause kam im ehemaligen Bundesligaprofi Ralf Sievers (49, 232 Spiele für Eintracht Frankfurt und FC St. Pauli) nicht nur ein neuer Trainer, sondern in Mazan Moslehe (20, früher Jugend Hamburger SV) auch neues Spielerpersonal.

Acht Tore hatten die Zweitliga-Frauen des BV Cloppenburg in den ersten 14 Spielen erzielt, am Sonntag kamen beim Sieg bei Holstein Kiel gleich drei weitere hinzu. Nach dem gefühlten 3:0-Kantersieg und dem Heranrücken bis auf einen Punkt an die Nichtabstiegszone empfängt das im Winter verstärkte Team von Trainerin Tanja Schulte am Sonntag (14 Uhr, Friesoyther Straße) den FFC Oldesloe.