Oldenburg - Das öffentliche Training der EWE Baskets am vergangenen Sonnabend vor 1500 Zuschauern war die Generalprobe, die Premiere folgt am Sonnabend, 20. April: Dann treten um 20 Uhr die EWE Baskets Oldenburg gegen die Baskets aus Bonn an. Die Halle ist mit 6000 Zuschauern bereits ausverkauft, das Interesse der Oldenburger am Basketball und an der neuen EWE Arena ist riesig.

Für den Rest der Bevölkerung gibt es am Sonntag, 28. April, von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür in der neuen EWE Arena. Zum Programm gehören Fahrten mit einer Miniatureisenbahn vom Parkplatz zur Halle, ein „Meet & Greet“ mit „Bob, dem Baumeister“, eine Tanzshow vom TSA Creativ/GVO Oldenburg, eine Fußballshow, Hundeshow (Longieren, Hundefrisbee), Rhönradturnen sowie eine Mitmachaktion der Kunstschule Klex. So ganz nebenbei können dann auch die Halle sowie ihr Innenleben in Augenschein genommen werden.

Spätestens bis dahin sollten auch erste Mängel, über die einige Besucher des öffentlichen Trainings klagten, abgestellt sein. So gibt es von einigen Plätzen aus Sichtbehinderungen auf das Spielfeld. Absperrgitter sollen möglicherweise durch Plexiglas ersetzt werden.

Klagen von Rollstuhlfahrern, die statt wie bisher neben dem Spielfeldrand nun hinter den Körben platziert werden, verwies Weser-Ems-Hallen-Geschäftsführer Jan-Axel Wartemann weiter an die Veranstalter, in diesem Fall also an die EWE Baskets. Grundsätzlich könnten die Rollstühle wie bisher in der alten Halle auch vor den Haupttribünen stehen. Es seien zudem ausreichend Stellplätze, Parkplätze und Behindertentoiletten vorhanden.

Wartemann sieht die neue Halle als Bestandteil eines städtebaulichen Ensembles, das in den vergangenen Jahren nördlich des Hauptbahnhofs entstanden ist. Architektonisch füge sich der Hallenneubau hervorragend ein.

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg