Hude - An diesem Freitag ist es soweit: Auf dem Gelände des Reitclubs Hude wird es von Reitern und ihren Pferden nur so wimmeln. Bis zum Sonntag veranstaltet der Verein die Huder Reitertage. Rund 1500 Nennungen sind eingegangen.

Aber auch schon im Vorfeld herrscht buntes Treiben auf dem Reitplatz. Vier Tage lang schuften die Mitglieder des Clubs jeden Abend rund zwei Stunden, damit die Großveranstaltung problemlos über die Bühne gehen kann. 40 bis 50 Helfer sind laut Pressesprecherin Stephanie Loos in diesen Tagen im Einsatz.

Mit vereinten Kräften gilt es die Zufahrt zum Parkplatz mit Begrenzungspfeilern abzustecken, Hindernisse aufzustellen und einen Abreiteplatz zu markieren. „Jeder hilft, wo er kann“, erklärt Loos. Auch ein Lkw für die Punktrichter fehlt noch, das Gartenhäusschen, in dem die Anmeldungen entgegengenommen werden, muss mit Computern ausgerüstet werden, und im großen Zelt fehlen noch Getränkekisten.

Gestresst sei sie zwischendurch schon, berichtet Loos, aber „wir fangen rechtzeitig mit den Dingen an und haben aus den letzten Jahren schon Routine.“ Das Schlimmste, das passieren könne, sei schlechtes Wetter während der Turnier-Tage. „Vor zwei Jahren hatten wir Dauerregen und letztes Jahr war es drei Tage lang über dreißig Grad heiß“, erinnert sich die 35-Jährige. „23 Grad und trocken“ wünscht sich die Reiterin für das Wochenende.

Nach den drei Turnier-Tagen können die Mitglieder des Reitclubs laut Loos aber noch längst nicht die Füße hochlegen: „In der Regel brauchen wir hinterher mindestens so zwei bis drei Tage, um alles wieder abzubauen und aufzuräumen.“