Hude - Gemeinsam Spaß haben, nette Leute kennenlernen und Gutes tun – das stand am Sonntag beim Betriebssport-Fußballturnier der Gemeinde Hude wieder einmal im Vordergrund. 14 Mannschaften kämpften in fairen Begegnungen in der Halle am Huder Bach um den großen Wanderpokal. Am Ende holte sich das Team „FC Coaches“ die begehrte Trophäe nach einem 2 :  1-Sieg gegen die ebenfalls sehr starke Mannschaft der Amazonen-Werke. Auf Platz drei schoss sich der Verein Kinderaugen, der das Team des Ortsverbandes Hurrel auf Platz vier verwies. Als Schirmherr nahm Bürgermeister Holger Lebedinzew die Siegerehrung vor.

Die Platzierungen

1. FC Coaches, 2. Amazonen-Werke, 3. Verein Kinderaugen, 4. Ortsverband Hurrel, 5. Verein Bashkimi Hude e. V., 6. Huder Geschäftsleute, 7. Autohaus Bartels, 8. Delmenhorster Betriebssportverein, 9. Media-Kontor, 10. Firma Labom, 11. Autohaus Rüdebusch, 12. Firma Urban Wüsting, 13. Landjugend Sandersfeld, 14. Flying Pizza. Als bester Torschütze wurde Kai Wachtendorf ausgezeichnet.

„Es ist schön, dass die Gemeinde als Veranstalter weiterhin dabei ist“, freute sich Franz-Herbert Bunjor vom gemeinnützigen Verein Kinderaugen e. V. in Hude.

Der Erlös aus Caféteria und Tombola beim Fußballturnier kommt schon seit etlichen Jahren dem Verein Kinderaugen zu Gute. „Das ist eine unserer wichtigen Einnahmequellen“, sagt Bunjor. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten auch dieses Mal Kuchen und Salate gespendet. Die große Tombola wurde von Sport Nord, Mediakontor, Labom, HUK Coburg, Brunken Handelsvertretung und Urban gesponsert. Mehr als 20 Helferinnen und Helfer des Vereins waren im Einsatz.

Kinderaugen e. V. organisiert mit dem Geld aus eigenen Aktivitäten und Spenden Hilfsaktionen für Not leidende Kinder. Das waren in den vergangenen Jahren zum Beispiel Hilfsaktionen für Litauen, Bosnien-Herzegowina oder den Kosovo. Hilfstransporte werden von Vereinsmitgliedern immer auch auf eigene Kosten begleitet, um sicherzustellen, dass die Hilfsgüter an den richtigen Stellen ankommen. Des öfteren wurden auch gezielt Hilfsmittel aus Spendengeldern direkt vor Ort in den jeweiligen Ländern eingekauft und übergeben, zuletzt an eine Schule im Kosovo.

Aktuell unterstützt der Verein Flüchtlingskinder in Hude. „Bislang wurden rund 3000 Euro dafür zur Verfügung gestellt“, wie Vorsitzender Bunjor berichtete, zum Beispiel für Kinderbetten.

Auch die Hilfe für Schulen und Kindergärten im litauischen Salcininkai steht weiter auf dem Programm. „Der Bedarf dort ist nach wie vor hoch“, sagt der Vorsitzende.

Umso mehr freute sich Bunjor darüber, dass auch das diesjährige Fußballturnier mit 14 Mannschaften gut besetzt war. Ralf Brunken koordinierte für den Verein das sportliche Geschehen in der Halle. „Wir hatten schon mal 18 Teams“, so Brunken. Aber auch 14 sei eine gute Zahl.

Die Fußballer hatten auf jeden Fall ihren Spaß. Angefeuert von den Schlachtenbummlern auf der Tribüne, fiel so manches Tor. Die Schiedsrichter Markus Wagner und Zinar Kaya achteten auf die Einhaltung der Regeln. Moderiert wurde das Fußball-Spektakel von Michael Schatke. Es waren faire Spiele. Allerdings gab es einen Unfall, bei dem sich ein Spieler an der Hand verletzte.