112 Spieler haben für den 13. Klaus-Stüdemann-Cup gemeldet. Der TK Nordenham lädt zum bedeutendsten Nachwuchsturnier ein.
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NORDENHAM - „Schafft Kjell Behnke erneut den Sprung ins Finale?“ titelte die
NWZ
im Jahr 2009 vor dem 12. Klaus-Stüdemann-Cup. Diesmal könnte die Überschrift der Vorschau des bedeutendsten norddeutschen Kleinfeld-Tennisturniers lauten: Knackt Kjell Behnke endlich seinen Dauerkontrahenten Jim Bruns? Der Bad Zwischenahner gilt momentan als größtes Talent bei den Junioren U 9 und geht an diesem Wochenende als Topfavorit ins Rennen um den größten Pokal in der Altersklasse des Nachwuchsspielers vom SV Nordenham.„Kjell kann auf jeden Fall vorne mitspielen“, vermutet Turnierleiter Karl Brandau vom austragenden TK Nordenham. Gemeinsam mit seinem mehrköpfigen Organisationsteam hat der 57-Jährige 112 Teilnehmer nach Nordenham gelockt – 70 Jungen und 42 Mädchen. Der erneute Wintereinbruch könnte diese Zahl verringern: „Bei dem Wetter rechne ich mit Absagen“, sagt Brandau. Trotz Wetterumschwünge bleibt beim 13. Klaus-Stüdemann-Cup vieles beim altbewährten Erfolgskonzept. Die Jungen starten in den Altersklassen U 9 bis U 7 an diesem Sonnabend um 9 Uhr, die Mädchen derselben Jahrgänge am Sonntag um 10 Uhr. Um die Wartezeit zwischen den einzelnen Gruppenspielen und der Endrunde, die im K.o.-System ausgetragen wird, möglichst lebendig zu gestalten, können sich die Kinder bei einer Tombola, einem Malwettbewerb und einer zum Kleinkino umfunktionierten Squashbox amüsieren. Per Beamer werden Ergebnisse und Paarungen an die Wand geworfen. So sind Kinder, Eltern und Betreuer stets auf dem neuesten Stand.Neben der annähernd gleich bleibenden Anmeldezahl ist auch die Zahl der Teilnehmer aus der Wesermarsch an dem Turnier in etwa identisch geblieben: Kjell Behnke ist einer von elf Jungen, die beim Stüdemann-Cup starten, was der gleichen Starterzahl des Vorjahres entspricht. Hinzu kommen sieben Mädchen, die für den TKN beziehungsweise SVN spielen. Für viele der einheimischen Spielerinnen und Spieler geht es in erster Linie um Spaß und erste Wettkampferfahrungen, die sie gegen Gegner aus dem gesamten niedersächsischen Raum sammeln können. Ihnen gegenüber stehen werden außerdem mindestens 16 Kinder aus dem Tennisverband Nordwest, in dem die gebürtige TKN-Akteurin und jetzige Bremer Club zur Vahr-Trainerin Nadine Hübler und ihr Freund Fabian ordentlich die Werbetrommel für das Nordenhamer Event rührten.Die weiteste Anreise haben laut Karl Brandau drei Kinder aus Gifhorn, darunter Tea Lukic, die in der jüngsten Altersklasse – bei den Juniorinnen U 7 – als eine der stärksten Spielerinnen gilt. „Das wird ein heißer Tanz“, vermutet der Organisator, denn die Brandau-Favoritin bekommt es unter anderem mit Julia Middendorf vom TC Dinklage zu tun, die in den vergangenen beiden Jahren diese Altersklasse gewann trotz der Tatsache, dass sie ein beziehungsweise zwei Jahre jünger war als die Konkurrenz. Hinzu kommt mit Amelie-Christin Janßen aus Werlte die Bezirksmeisterin aus Weser-Ems.Die mit Abstand jüngste Starterin ist das fünfjährige „TKN-Küken“ Hannah Wölbling. Sie wird mit dem Turnierausgang noch nichts zu tun haben, am Ende aber trotzdem eine der Gewinnerinnen sein: „Wie in jedem Jahr bekommen die jüngsten Teilnehmer bei uns einen Pokal“, verspricht Brandau.