Oldenburg - Nach einer emotionalen Berg- und Talfahrt im Oberliga-Spitzenduell mit dem Braunschweiger THC haben die Tennis-Spieler des OTeV II keine Chance mehr auf den Aufstieg in die Nordliga. Trotz eines starken Starts kassierten die Oldenburger (jetzt 4:4 Punkte/2. Platz) eine 2:4-Heimniederlage gegen die damit als Meister feststehenden Gäste (8:0/1.). Beim Saisonfinale bei Schlusslicht TC Jesteburg (0:6/6.) geht es für das Team um Kapitän Arkadiy Kharenko im Fernduell mit den drei dazwischen liegenden Mannschaften nur noch um den zweiten Platz.
„Braunschweig ist kein guter Gegner für uns – da haben wir einfach kein Glück“, sagte OTeV-Sportleiter Daniel Greulich nach dem letzten Wintersaison-Heimspiel, das für den OTeV II noch vielversprechend begonnen hatte. Ole Heine (6:2, 6:4 gegen Henri Schubert) und der Niederländer Max Adriaanse (6:2, 7:6 gegen Fabian Helmsen) sorgten für ein 2:0. „Das haben beide sehr gut gelöst und uns dadurch in eine gute Ausgangslage gebracht“, lobte Greulich.
Im zweiten Einzel-Block schafften es Jan Heine (6:3, 0:6, 4:10 gegen Can Franke) und Kharenko (1:6, 4:6 gegen Daniel Höppner) aber nicht, die favorisierten Gegner in die Knie zu zwingen. „Jan hat gegen einen ganz unangenehmen Gegner gespielt, der dann doch noch über ein paar mehr Möglichkeiten am Ende verfügte“, meinte Greulich und ergänzte mit Blick auf den nach einigen Verletzungspausen noch nicht voll im Saft stehenden Mannschaftsführer: „Arkadiy ist jemand, der viel Spielpraxis braucht.“
Nun mussten beide Doppel gewonnen werden, beide gingen nach einem 2:6, 6:2 in den Champions-Tiebreak. Jan Heine und Kharenko unterlagen nach einem schnellen 0:3 Schubert und Höppner 9:11, so dass der Nordliga-Traum schon ein böses Ende gefunden hatte. „Dann war auch bei den anderen beiden die Luft etwas raus“, erklärte Greulich das klare 4:10 von Ole Heine und Adriaanse gegen Franke und Helmsen.
