Oldenburg/Hannover - Selbst für einen OTeV II in Bestbesetzung wäre es schwer geworden, die Siegesserie des HTV Hannover zu beenden. Ersatzgeschwächt waren die Oldenburger (2:4 Punkte/4. Rang) trotz guter Leistungen der Nachrücker aus der „Dritten“ chancenlos und unterlagen dem Team aus der Landeshauptstadt (6:0/1.) mit 1:8.
Für den einzigen Punkt sorgte nach anfänglicher Nervosität der erst 14-jährige Ben Gorka (7:6, 6:3 gegen den körperlich überlegenen Mika Scharrenweber). „Hervorragendes Debüt – er hat sich auch sehr gut führen lassen, da macht das Coachen Spaß“, lobte Trainer Daniel Greulich.
Im Duell mit dem seit Juli 2021 im Sommer ungeschlagenen Aufsteiger hinterließ wie schon vor einer Woche beim 4:5 in Rotenburg (6:0/2.) der 17-jährige Gary Gerr einen starken Eindruck. „Sein Gegner war zwar nur zwei Jahre älter, aber das macht in diesem Alter noch viel aus“, meinte Greulich nach dem 7:5, 4:6, 9:11 gegen Alexander Popadic, bei dem Gerr zwei Matchbälle ungenutzt gelassen hatte.
Gegen den Zwillingsbruder Philippe Popadic startete Noel Schöne als zweiter OTeV-II-Debütant stark, verlor aber 6:1, 2:6, 2:10. Arkadiy Kharenko (3:6, 2:6 gegen Lleyton Ritter) und Kai von der Assen (1:6, 4:6 gegen Andre Kock) suchen weiter ihre Form. Da Ole Heine stark erkältet William McLennaghan 4:6, 4:6 unterlag, war das Spiel vor den Doppel-Partien entschieden.
Gerr/Schöne (0:6, 2:6 gegen McLennaghan/Kock), Kharenko/Gorka (1:6, 4:6 gegen P. Popadic/Scharrenweber) und Heine/von der Assen (Aufgabe bei 3:3 gegen A. Popadic/Ritter) verpassten eine Ergebniskorrektur. „Nun muss unser Ziel sein, möglichst schnell den Klassenerhalt zu sichern“, sagte Greulich und zeigte sich in der Hinsicht mit Verweis auf die zurückkehrenden US-College-Spieler Marlon Wilken und Henry Dornbusch „optimistisch“.
