Oldenburg - In einem Kräftemessen, das vor dem Beginn erst einmal für ein paar personelle Fragezeichen sorgt, wollen die Tennis-Asse vom Oldenburger TeV an diesem Wochenende alles dafür tun, in der Regionalliga Nord-Ost auf ein Saisonende mit möglichst wenigen Fragezeichen zuzusteuern. Eine Woche nach dem guten 3:3 in eigener Halle gegen Titelverteidiger Club an der Alster geht es jetzt am Sonntag ab 11 Uhr beim Hildesheimer TC Rot-Weiß darum, den nächsten Schritt zum Verbleib in der höchsten Winter-Spielklasse zu machen.
Kein Zittern: „Wenn wir was Zählbares mitnehmen, stehen wir richtig gut da – und ein guter Saisonstart ist enorm wichtig, um nicht am Ende noch zwei Endspiele um den Klassenerhalt zu haben“, betont OTeV-Spielertrainer Michel Dornbusch, der mit seinem Team im Fall eines Sieges wohl schon in 14 Tagen im Heimspiel gegen den Suchdorfer SV II (belegt mit 0:2 Punkten den einen Abstiegsrang, spielt jetzt beim Club an der Alster) die Weichen auf einen weiteren Regionalliga-Winter stellen könnte.
Kein Sieg: In der Hallensaison 2022/23 stand der OTeV frühzeitig sicher da und empfing im letzten Spiel die Hildesheimer, die durch ein 5:1 in Oldenburg ihrerseits den Klassenerhalt perfekt machten. „Da waren die richtig stark aufgelaufen. Mal sehen, wer am Sonntag auf dem Platz steht“, sagt Dornbusch über den Gegner, der nun am ersten Spieltag beim Harvestehuder THC ebenfalls ein 3:3 verbuchte, nach den Einzeln aber schon 3:1 geführt hatte. Im Vergleich zum Duell vor einem Jahr beim OTeV war das Rot-Weiß-Team in Hamburg auf einer Position verändert.
Kein Wetzel: Die Oldenburger werden in jedem Fall etwas anders als beim 1:5 im vergangenen Winter antreten, da Mattis Wetzel weiter verletzungsbedingt ausfällt. Dornbusch, Alexander Meyer und Lasse Muscheites könnten mit Stefan Seifert, dem Franzosen Alexandre Reco oder auch einem Spieler aus dem nicht aktiven Oberliga-Team das OTeV-Quartett bilden.
Kein Selbstläufer: „So oder so wird es wieder ein hart umkämpftes Spiel – zwischen zwei Teams, die sich sehr gut kennen“, prognostiziert Dornbusch mit Verweis auf das Kräftemessen von 2023, als alle sechs Duelle hart umkämpft waren – vier gingen in den Champions-Tiebreak.
