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Vatertags-Doppel-Turnier beim MTV Hohenkirchen Tennisspiele statt Bollerwagentour kommen richtig gut an

Alexander Scholz kann sich aussuchen, ob er für den MTV Hohenkirchen oder den FCN Hooksiel aufschlägt.

Alexander Scholz kann sich aussuchen, ob er für den MTV Hohenkirchen oder den FCN Hooksiel aufschlägt.

Kathrin Kraft

Hohenkirchen - Als Turnierleiter Robert Meints am Morgen des Himmelfahrtstages auf die Tennisanlage des MTV Hohenkirchen kam, war einer bereits fleißig: Ein Maulwurf war gerade dabei, einen Erdhaufen auf das frischgemähte Gras zu buddeln. Netterweise hielt er sich aber dicht an der Grenze zu den Blumenrabatten, sodass das Bild der gut gepflegten Anlage keinen Schaden nahm. Und später traute er sich sowieso nicht mehr an die Oberfläche, denn da war ordentlich Betrieb auf den Tennisplätzen und rundherum.

Ein Doppel fällt aus

Der MTV Hohenkirchen hatte zur dritten Auflage seines Vatertag-Doppel-Turniers eingeladen und 28 Sportler nahmen das Angebot gerne an. Tennis statt Bollerwagen war das Motto. Mit 14 Paarungen war das Feld auch ausgebucht, einziger Wermutstropfen: Das Doppel Andre Abels/Markus Doyen musste ganz kurzfristig verletzungsbedingt passen. Kein Problem aber für den erfahrenen Turnierleiter Meints, der kurzerhand ein Ersatzspiel in den Spielplan einarbeitete.

Und dann konnte es auch losgehen. In den Altersklassen Herren 30, Herren 50 und Herren 60 waren Sportler aus Friesland, Ostfriesland, Wilhelmshaven und sogar Bremen zu Gast. Die Vareler Doppel Oliver Deters/Dominik Drees sowie Christian Brunken/Torben Hinrichs hätten schon im vergangenen Jahr teilnehmen wollen, da aber keinen Startplatz mehr bekommen. Umso mehr freuten sie sich, in diesem Jahr dabei sein zu können. Und sie lieferten ab: Gegen Carsten Biskupek und Rainer Dörnath von der JTG Wilhelmshaven bestritten Deters/Drees in der Altersklasse Herren 50 das längste Match des Tages (5:7, 6:4, 13:15).

Fachsimpeleien

Die große Nachfrage ließ Robert Meints bereits Überlegungen anstellen, das Turnier auf 16 Paarungen auszuweiten. „Dann darf es aber nicht regnen und auch sonst nichts passieren“, betont er. In der Dämmerung lässt es sich nach hinten raus nämlich nur noch schlecht spielen. Abseits der Tennisplätze wurde bei den Zuschauern, die den Tag über immer wieder mal für ein Stündchen auf der Anlage erschienen, über die Einrichtung eines dritten Platzes gefachsimpelt. Besonders freute sich Robert Meints über eine Zuschauerin: Die Mutter von JTG-Spieler Gregor Koch kam mit dem Rollator auf die Anlage spaziert, um ihren Sohn im Herren-50-Turnier zu unterstützen. „Sie hat früher selbst hier gespielt, war sogar Vereinsmeisterin. Das muss mehr als 30 Jahre her sein“, erzählte Koch glücklich.

Damen-Doppel kommt

So hatten am Ende des Tages Sportler wie Zuschauer einen schönen sonnigen Tag erlebt und können sich schon jetzt auf den Sommer freuen. Da ist nämlich für den 26. Juli das Damen-Doppel-Turnier angesetzt, für das auch noch Plätze frei sind. Ende August soll es auch das Mixed-Turnier wieder geben, hierfür steht aber noch kein genauer Plan.

Kathrin Kraft
Kathrin Kraft Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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