Oldenburg/Melle - Nur noch einen Schritt vom erhofften Aufstieg in die Tennis-Landesliga sind die Männer vom Polizei SV Oldenburg entfernt. Nach zuvor drei klaren Siegen musste sich das Team um Mannschaftsführer Moritz Meyer im Verbandsliga-Spitzenspiel beim TC Melle (beide jetzt 7:1 Punkte) zwar mit einem 3:3 begnügen, hat es aufgrund der besseren Matchpunkt-Bilanz (19:5 zu 16:8) aber selbst in der Hand, den Meistertraum am letzten Spieltag am ersten März-Wochenende Realität werden zu lassen.

Noch ohne Satzverlust: Lennard Zumbrock gewann in dieser Wintersaison in der Verbandsliga bislang alle drei Einzel und alle drei Doppel glatt.

TENNIS-VERBANDSLIGA Polizei SV macht nächsten Schritt zum Aufstieg

Jan Zur Brügge
Oldenburg

„Vollendet werden muss die bisherige gute Saison beim TC Blau-Weiß Delmenhorst – dort muss ein Sieg eingefahren werden, um einen Aufstieg in die Landesliga zu verwirklichen“, sagte Meyer mit Blick auf das Duell am 4. März (Beginn: 13 Uhr) beim aktuellen Tabellenfünften (2:4 Punkte).

In Melle schrieb Meyer seine herausragende Bilanz fort, indem er in der ersten Einzelrunde ein 6:1, 6:0 an Position zwei gegen Michael Lange auf das Feld zauberte. In seinen bisher vier Duellen in dieser Saison hat er insgesamt nur zwei Spiele abgegeben. Christoph Amelsbarg kassierte parallel als Nummer vier des PSV ein 4:6, 2:6 gegen Christoph Gottschalk.

Auch nach den beiden folgenden Einzeln stand es unentschieden. Lennard Zumbrock präsentierte sich im Spitzenduell mit dem Finnen Joonas Jurvakainen nach verlorenem ersten Satz mental stark und sicherte im Champions-Tiebreak den wichtigen zweiten Punkt (3:6, 7:5, 10:5). Pascal Doose unterlag jedoch an Position drei Aljoscha Jelinek 0:6, 4:6.

Damit stand vor den Doppeln fest, dass der PSV noch mindestens einen Sieg benötigte, um gegen Delmenhorst „einen Matchball für den Landesliga-Aufstieg zu haben“, erklärte Meyer, der mit Amelsbarg ein 6:4, 1:6, 7:10 gegen Langer und Gottschalk kassierte. Zumbrock und Doose ließen die Oldenburger aber nach einem packenden 6:2, 4:6, 10:8 gegen Jurvakainen und Jelinek jubeln.

Tags darauf entledigte sich die zweite PSV-Mannschaft (jetzt 5:3 Punkte/2. Platz) in der Regionsliga mit einem 6:0 beim SVE Wiefelstede (2:6/5.) offiziell aller Abstiegsängste. In den Einzeln setzten sich Frieso ter Schiphorst (6:0, 6:3 gegen Florian Schander), Jan Niklas Hasken (6:2, 6:1 gegen Malic Schultze), Max Rohwer (6:1, 6:2 gegen Malte Niemeier) und Josh Sanders (6:0, 6:0 gegen Mika Schultze) überdeutlich durch.

Es folgten ein 6:1, 6:3 von ter Schiphorst und Hasken gegen Schander und Niemeier und ein enges 4:6, 7:6, 10:2 von Rohwer und Sanders nach Abwehr von Matchbällen im zweiten Satz gegen die Schultzes. Das letzte Saisonspiel des PSV II findet zu Hause am 5. März (Sonntag, 10 Uhr) gegen den TC Edewecht (4:2/4.) statt.

„Wir freuen uns als Mannschaft über ein weiteres erfolgreiches Wochenende für unser gesamtes Team, sind aber noch nicht an unserem Ziel angekommen“, betonte Meyer: „So dass wir weiterhin voll fokussiert die restliche Saison angehen müssen.“

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion