THüLE - Auch für das leibliche Wohl ist in dieser Saison bestens gesorgt. Mehr als 18 000 Besucher sollen durch die Wipfel klettern.

von Thomas Haselier

THÜLE - Dirk Pleye steht in gut sechs Metern Höhe auf der Plattform und schaut zweifelnd nach unten. Um den neuen Wagnisparcour des Kletterparks Nord in Thüle beenden zu können, muss er springen. Obwohl der neue Mitarbeiter des Kletterparks gesichert ist und der Sprung automatisch abgebremst wird, kostet der „Base jump“ in die Tiefe einige Überwindung. Sekunden später wird Dirk Pleye sanft auf dem weichen Waldboden abgesetzt.

Morgen, Sonnabend, wird der Kletterpark Nord an der Thülsfelder Talsperre nach der Winterpause wiedereröffnet. Vieles ist neu, nur die Preise sind die alten (siehe Infokasten). Neben dem in Deutschland einmaligen „Base jump“ ist der „Fliegende Holländer“ eine der ganz neuen Attraktionen. Ein Seilbahnparcours führt über ein 50 Meter breites Gewässer von Wald zu Wald.

Die Kletterwald-Inhaber Ruth und Wolfgang Placke hoffen, mit jetzt vier verschiedenen Parcours’ und neuen Attraktionen, die Zahl der Kletterer aus der zurückliegenden Saison – rund 18 000 wagten sich in die Baumwipfel – deutlich übertreffen zu können. Dazu könnte auch ein spürbar verbessertes Angebot an kleinen Speisen und Getränken beitragen.