THüLE - Der Thüler Viererzugfahrer Rainer Duen (40) hat am Wochenende auf dem CHIO in Aachen, dem Weltfest des Reitsports, einen beachtlichen elften Platz im Gesamtklassement der weltbesten Fahrer erreicht. Duen konnte den Deutschen Meister Christoph Sandmann aus Lähden hinter sich lassen.

Seit Jahren war es die beste Leistung, die der Thüler in Aachen erzielte. Dass der zweifache Deutsche Meister ein guter Dressur- und Kegelfahrer ist, ist in der Szene bekannt. Aber diesmal zeigte er sein Können auch auf der Geländefahrt in der Aachener Soers, in den Vorjahren schon eher ein „Stolperstein“ für Duen. Doch diesmal lief es vor Tausenden von Zuschauern recht flüssig. Mit 101,02 Punkten sprang am Ende der anspruchsvollen und schwierigen Marathonstrecke mit acht Hindernissen der achte Platz heraus.

Damit dürfte Duen auch Equipechef Ewald Meier überzeugt haben, der den Thüler nicht für die Mannschaftswertung nominiert hatte. Durch eine noch bessere Dressur am ersten Turniertag wäre für den Thüler eine Platzierung unter den ersten fünf besten Fahrern der Welt möglich gewesen.

Mit dem guten Abschneiden auf dem CHIO Aachen dürfte Duen nun weiteren Rückenwind für die Deutschen Meisterschaften der Viererzugfahrer am kommenden Wochenende im westfälischen Riesenbeck bekommen haben. Auch angesichts der Tatsache, das der Deutsche Meister Christoph Sandmann seine Pferde dort nicht anspannen wird.