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NWZonline.de Sport

Tour De France: Wetterchaos-Etappe hat keinen Sieger

27.07.2019

Tignes Wetter-Chaos statt Alpen-Spektakel bei der Tour de France: An einem Tag für die Geschichtsbücher musste die 19. Etappe nach sintflutartigen Regen- und Hagelschauern am Freitag abgebrochen werden. Die Abfahrt des Col d’Iseran war nach einer riesigen Schlammlawine nicht mehr passierbar. Ein großes Räumfahrzeug versuchte die Schlamm- und Wassermassen von der Straße zu schaffen, die Fahrer wurden gerade noch rechtzeitig von der Tour-Organisation gestoppt.

Damit endete eine denkwürdige Etappe im Chaos. Erst musste Frankreichs Mitfavorit Thibaut Pinot unter vielen Tränen das Rennen mit Muskelfaserriss im Oberschenkel aufgeben, ehe am vorletzten Anstieg dessen Landsmann und Gelbträger Julian Alaphilippe einen kleinen Einbruch erlitt. Auch Deutschlands Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann hatte den Franzosen bereits abgehängt und an der Spitze fuhr Egan Bernal seinem ersten Etappensieg und dem Gelben Trikot unwiderstehlich entgegen.

Die Renn-Jury entschied dann aber, dass es keinen Sieger gibt, und dass die Zeitabstände auf dem Iseran genommen werden. Damit hat Buchmann den Anschluss an die Spitze gehalten und ist nach Pinots Ausscheiden in die Top Fünf geklettert.

Zwei Tage vor dem großen Finale auf den Champs Élysees scheint für den 26-Jährigen vieles möglich. Der große Favorit auf den Triumph in Paris ist aber nun Bernal. Mit im Rennen sind sein britischer Ineos-Teamkollege und Titelverteidiger Geraint Thomas und der Niederländer Steven Kruijswijk aus dem Team Jumbo Visma. „Es ist die absolut richtige Entscheidung. Die Jury hat eine ganz gute Lösung gefunden, in dem sie die Zeit auf dem Iseran genommen hat“, sagte Buchmanns Teamchef Ralph Denk.

Jetzt schaut alles auf den wegen des Wetterchaos verkürzten Schlussakt am Samstag, wenn die letzte Bergankunft in Val Thorens ansteht. „Der Berg ist extrem schwer. Da wird jeder fahren, was geht“, sagte Buchmann, und sein Sportlicher Leiter Enrico Poitschke ergänzte: „Am Samstag wird Emanuel ans Limit gehen. Jetzt muss er keine Kraft mehr sparen. Jetzt kann er das fahren, was der Körper hergibt.“

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