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Tischtennis in Hundsmühlen und Wildeshausen VfL-Abstieg aus Bezirksoberliga besiegelt

Sina Guido Finke
Für Martin Hakemann und den VfL Wildeshausen geht es runter in die Bezirksliga.

Für Martin Hakemann und den VfL Wildeshausen geht es runter in die Bezirksliga.

Michael Hiller

Hundsmühlen/Wildeshausen - Ein Krimi mit einem hochverdienten Auswärtspunkt und ein zu starker Spitzenreiter – so lässt sich das Wochenende des Hundsmühler TV in der Tischtennis-Verbandsliga sportlich auf einen Nenner bringen. Jeweils in der Fremde holte der HTV ein 8:8 beim TSV Lunestedt II und war beim 3:9 gegen die TSG Dissen chancenlos.

In der Bezirksoberliga ist der Abstieg des VfL Wildeshausen nach zwei weiteren Niederlagen besiegelt. Erfolgreich waren derweil die Frauen des Hundsmühler TV in der Verbandsliga.

Männer-Verbandsliga

TSV Lunestedt II - Hundsmühler TV 8:8. Beim Gesamtstand von 7:7 sorgte Tobias Lammers mit einem 3:0-Sieg gegen Mathis Manegold für die erstmalige Hundsmühler Führung überhaupt. Mit dem 8:7 im Rücken war der Auswärtserfolg plötzlich greifbar nah. Aber im Schlussdoppel zogen Marek Janssen und Johannes Siepker gegen Mattias Wilbrandt/Uwe Runge mit 4:11, 11:7, 10:12 und 10:12 den Kürzeren. Sein Auftaktdoppel hatte das HTV-Duo noch knapp für sich entschieden.

In den Einzeln sorgten vor allem Janssen und Alexander Uhing, die in ihren Duellen ungeschlagen blieben, für die Glücksmomente im Lager der Gäste. René Clauß, Mathis Albers und Lammers siegten je einmal.

TSG Dissen - Hundsmühler TV 9:3. Wenig Anlass zum Jubeln hatte Hundsmühlen beim bereits feststehenden Meister und Oberliga-Aufsteiger. Für Lichtblicke sorgten das Doppel Johannes Siepker/Mathis Albers sowie Janssen und Albers im Einzel. Gravierende Auswirkungen haben die Resultate für den erfolgreichen Aufsteiger nicht – der HTV ist mit 19:13 Zählern Tabellenvierter.

„Wir wollten uns auf jeden Fall gut verkaufen, denn im Hinblick auf das Restprogramm gab es noch eine kleine Chance auf Platz zwei im Fernduell mit Habenhausen“, erklärte HTV-Frontmann Marek Janssen. „Dementsprechend – und in der Rückrunde endlich zum ersten Mal – waren wir mit voller Truppe und wie immer hochmotiviert unterwegs.“ Nun wird es wohl um Rang drei oder vier gehen, „wobei wir als Aufsteiger und vor der Saison hoch gehandelter Abstiegskandidat Nummer eins unser Ziel Klassenerhalt schon lange erreicht haben“, bilanzierte Janssen. Den Abschluss der Serie bilden die Partien bei Post SV Stade (1. April) und TSV Habenhausen (16. April).

Männer-Bezirksoberliga

VfL Emslage - VfL Wildeshausen 9:2. „Wir wurden wieder einmal unter Wert geschlagen“, sagte VfL-Kapitän Martin Hakemann. Björn Röske und Hakemann steuerten zu Beginn einen Doppelsieg bei. Hakemann überzeugte zudem im Einzel gegen Robert Pieper und gewann in vier Sätzen. Helmut Rang hatte in beiden Vergleichen Pech und kassierte zwei bittere Fünfsatzpleiten gegen Patrick Kämper und Carsten Korte. Das Doppel an der Seite seines Sohnes Fabian verlor er gegen Kämper/Korte mit 7:11 im finalen Durchgang. „Den Zuschauern wurde hochklassiges Tempo-Tischtennis mit spektakulären Ballwechseln geboten. Leider mussten wir der befreundeten Mannschaft aus Emslage zum verdienten Sieg gratulieren“, resümierte der VfL-Kapitän.

VfL Wildeshausen - Vorwärts Nordhorn 4:9. Dass im Kellerduell gegen Nordhorn mit Michael Rüdebusch und Björn Röske neben dem langzeitverletzten Guido Grützmacher zwei weitere Stammkräfte krankheitsbedingt ausfielen, rückte die Gäste in die klare Favoritenrolle. Dennoch verkaufte sich der VfL teuer und kam durch Helmut und Fabian Rang sowie Hakemann und Matteo Krüger zu zwei Doppelerfolgen. Anschließend gewannen Bastian Rang und Scherf je eine Solopartie. „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert“, sagte Hakemann. Ein besonderes Lob verdienten sich die Youngster Bastian Rang und Matteo Krüger, die im unteren Paarkreuz als Ersatzkräfte einen sehr guten Eindruck hinterließen.

Nun steht der Abstieg der Wildeshauser in die Bezirksliga vorzeitig fest. „In dieser Saison fehlte uns leider oft das letzte Quäntchen Glück“, erklärte Hakemann. In beiden Partien sei durchaus mehr drin gewesen – aber die Lage ist, wie sie ist: Mit 3:27 Punkten und zehn Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz sind die Wildeshauser zu oft auf die Verliererstraße geraten.

Frauen-Verbandsliga

Hundsmühler TV - TuS Kirchwalsede 8:1. Der Hundsmühler TV ist die Mannschaft der Stunde und wahrte mit dem fünften Sieg in Folge die Aufstiegshoffnungen. Die Spannung in der Staffel spitzt sich zu, da Tabellenführer TSV Hollen das Gipfeltreffen gegen den TuS Fleestedt mit 6:8 verlor. Hollen führt nun mit 23:7 Zählern vor Fleestedt (23:9), Hundsmühlen (21:9) und dem Oldenburger TB (20:10).

In der Formation Sinja Kampen, Lea Runge, Franziska Bartl sowie Carolin Willenborg ließen die Hundsmühlerinnen gegen den siebtplatzierten Gast überhaupt nichts anbrennen. Runge ließ gegen die Nummer eins der Gäste, Birte Grensemann, den Ehrenpunkt zu.

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