Oldenburg - Die Tischtennis-Spielerinnen des Oldenburger TB (14:10 Punkte/6. Platz) sind nach einem 8:6 bei der TSG Dissen (7:15/9.) in der Rückrunde weiter ungeschlagen (5:1) und können auch künftig um vordere Plätze in der Verbandsliga mitspielen. Für die Männer von SWO II (5:19/9.) dagegen war das 8:8 beim Landesliga-Letzten Sengwarden (3:23/10.) eine Enttäuschung, durch die sich ihre Situation im Abstiegskampf weiter zugespitzt hat.
„So macht es Spaß, praktisch jeder kann jeden schlagen“, freute sich Nane Emme nach dem Sieg der OTB-Frauen bei Dissen. Auch die TSG erwies sich trotz des vorletzten Tabellenplatzes als ebenbürtiger Gegner. Nicht zuletzt wegen Julia Khodko – die ukrainische Nummer eins der Gastgeberinnen gewann ihre drei Einzel und auch das Doppel an der Seite von Landsfrau Antonina Trofimova. Doch die Oldenburgerinnen waren ausgeglichener besetzt: Nathalie Jokisch, Anastasia Peris und Ina Mut waren doppelt erfolgreich. Und Emme holte in der ersten Einzelrunde einen wichtigen Punkt für den 4:2-Vorsprung, den der OTB nicht mehr abgab.
Absetzen konnte sich die Reserve der SWO-Männer, bei der mehrere Spieler krank fehlten, in Sengwarden nie. Vor allem Patric Frers und Alex Oleinicenko stemmten sich mit zusammen sechs Zählern gegen die drohende Niederlage. „Es wird immer schwerer, die Klasse zu halten – es ist aber immer noch möglich“, erklärte Oleinicenko, der mit seinen Kollegen jetzt punktgleich mit dem auf Abstiegsrelegationsrang acht liegenden OTB III ist.
