Sande - Zwei klare Siege haben die Tischtennis-Frauen des TuS Sande in der Landesliga eingefahren. Während das 8:3 gegen Schlusslicht Nord Holtriem wenig überraschend kam, war mit dem 8:0 beim Süderneulander SV in der Höhe nicht unbedingt zu rechnen. „Gegen Nord Holtriem war es eher die Frage nach der Höhe des Sieges“, meinte Abteilungsleiter Frank Black: „In Süderneuland haben wir erst das zweite Mal gewonnen.“

Melina Gautzsch fiel erkrankt aus. Der TuS profitierte aber von seiner komfortablen Ersatzspielerinnen-Situation, die sich allerdings in Zukunft ändern könnte.

Gegen Holtriem war Meike Fengler sowieso eingeplant, für Gautzsch sprang kurzfristig Martina Schulz nach mehrjähriger Pause ein. Sie musste der langen Punktspiel-Abstinenz noch Tribut zollen und gab ihre Einzel und das Doppel mit Martina Krieger ab.

Gegen den als Tabellenzweiter angetretenen Süderneulander SV spielte für Sande neben Susanne Meyer auch Anke Black, so dass der TuS trotz Gautzschs Fehlen sogar eher verstärkt war. In jedem Einzel wurde Sande seiner jeweiligen Favoritenstellung gerecht, auch wenn es ein paar Mal knapp war.

Der Einsatz von Spielerinnen wie Fengler, Black oder Meyer, die sowohl bei den Frauen als auch als sogenannte „weibliche Ergänzungsspielerinnen“ bei den Männern aktiv sind, wird wohl ab der Saison 2025/26 nicht mehr möglich sein. Vergangene Woche hat der DTTB einen Grundsatzbeschluss gefasst, nach dem sich in Zukunft Frauen vor der Saison entscheiden müssen, ob sie in den rein weiblichen oder in den dann als offen geführten bisherigen Männer-Ligen spielen wollen.