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Tischtennis-Oberliga TV Hude sammelt Big Points und Selbstvertrauen

Guido Finke
Wichtiger Sieg: Florian Henke gewann mit dem TV Hude das Abstiegsduell gegen den SC Hemmingen-Westerfeld.

Wichtiger Sieg: Florian Henke gewann mit dem TV Hude das Abstiegsduell gegen den SC Hemmingen-Westerfeld.

Holger Martens

Hude - Genau im richtigen Moment ist der Knoten beim TV Hude geplatzt. Das Abstiegsduell beim SC Hemmingen-Westerfeld gewann der Tischtennis-Oberligist am Samstag furios mit 8:2. Es war der erste Rückrundenerfolg für die Huder.

In der Tabelle tauschte der TVH (8:16 Zähler) mit Hemmingen (8:18) die Plätze und ist nun auf Rang acht. Auch die Teams auf den Plätzen fünf bis sieben sind jetzt nur noch einen beziehungsweise zwei Punkte entfernt. Es bahnt sich somit ein packendes Saisonfinale an. Sechs Begegnungen hat Hude noch vor sich, darunter das Heimspiel gegen Schlusslicht ATSV Habenhausen.

Sehr gute Mannschaftsleistung

„Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, das war absolut verdient“, freute sich TVH-Frontmann Florian Henke. „Es war vor allem eine sehr gute Mannschaftsleistung, aber auch im Kopf waren wir in den wichtigen Momenten zur Stelle“, hielt Henke fest. Eine Ausnahme sei lediglich Pierre Barghorns Einzel gegen Stefan Schreiber gewesen, in dem der Huder im vierten Satz schon Matchbälle hatte und schließlich mit 7:11 im fünften Durchgang verlor.

Die Doppel Henke/Finn Oestmann und Barghorn/Joshua Martin setzten sich jeweils in vier Sätzen durch und besorgten das 2:0 für Hude. Es folgte Barghorns unglückliche Niederlage gegen Schreiber, doch am Nebentisch behauptete sich Henke glatt gegen Guido Hehmann. Danach siegten Oestmann gegen Paul Gottschlich (3:0) und Joshua Martin gegen Florian Schimetzek (3:1). Nach der ersten Einzelrunde lag der TVH demnach mit 5:1 vorn.

Spielverhältnis verbessert

Und es kam noch besser: Henke mit einem 3:2 gegen Schreiber, Barghorn mit einem 3:1 gegen Hehmann sowie Martin mit einem 3:0 gegen Gottschlich bauten den Vorsprung auf 8:1 aus. Am Ende gab nur noch Oestmann seine Partie gegen Schimetzek (0:3) ab. Das war allerdings nur ein kleiner Schönheitsfleck eines insgesamt sehr überzeugenden Huder Auswärtsspiels.

„Wichtig war neben dem Sieg, dass wir etwas für unser Spielverhältnis gemacht haben“, sagte Henke. „Gerade weil es so eng in der Tabelle ist, müssen wir sehen, dass wir den Aufwind mitnehmen und irgendwo die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren.“

Weiter geht es für den TV Hude am kommenden Sonntag (3. März) beim viertplatzierten SC Marklohe II sowie am 10. März mit dem ersten Heimspiel in der Rückserie gegen den Tabellennachbarn MTV Jever.

Telegramm

SC Hemmingen-Westerfeld - TV Hude 2:8. Schreiber/Gottschlich - Henke/Oestmann 1:3 (11:13, 8:11, 11:5, 7:11), Hehmann/Schimetzek - Barghorn/Joshua Martin 1:3 (8:11, 10:12, 11:7, 9:11), Schreiber - Barghorn 3:2 (9:11, 11:8, 9:11, 12:10, 11:7), Hehmann - Henke 0:3 (6:11, 6:11, 9:11), Gottschlich - Oestmann 0:3 (12:14, 3:11, 10:12), Schimetzek - Martin 1:3 (4:11, 10:12, 11:8, 4:11), Schreiber - Henke 2:3 (11:7, 11:9, 8:11, 8:11, 5:11), Hehmann - Barghorn 1:3 (7:11, 7:11, 11:5, 7:11), Gottschlich - Martin 0:3 (9:11, 8:11, 2:11), Schimetzek - Oestmann 3:0 (11:6, 11:9, 12:10)

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