Hude - Einmal die erste Mannschaft, zweimal die zweite Auswahl: Der TV Hude war mit seinen beiden Topteams am Wochenende in drei Tischtennispartien gefordert. Das Oberliga-Quartett bekam es zu Hause mit Arminia Hannover zu tun und erreichte ein 5:5. Die Reserve lieferte ebenfalls ab und holte in der Verbandsliga gegen den ATSV Habenhausen ersatzgeschwächt ein 8:8. Bei Schwarz-Weiß Oldenburg gab es einen ungefährdeten 9:2-Erfolg.
Oberliga
TV Hude - Arminia Hannover 5:5. Nachdem der TVH in der Hinserie noch mit 2:8 unter die Räder gekommen war, entpuppte sich nun ein Vergleich auf Augenhöhe. Auf der Zielgeraden der Begegnung glichen Peter Igel mit einem 11:9 im Entscheidungssatz und Florian Henke – trotz starker Rückenschmerzen – mit einem Dreisatzerfolg zum 5:5-Endstand aus.
Doch der Reihe nach: Die beiden Doppel waren spannend bis zum finalen Ballwechsel. Sören Dreier und Leo Schultz fuhren den ersten Sieg für die Gastgeber ein. Im ersten Einzeldurchgang verließen Dreier und Igel als Gewinner den Tisch. Schultz und Henke mussten dagegen ihren Kontrahenten gratulieren. 3:3 stand es somit im Duell des Tabellensechsten gegen den -fünften. Im Anschluss patzten Dreier und Schultz im Spitzenpaarkreuz. Igel und Henke bewahrten aber kühlen Kopf – und ihr somit Team vor einer Heimpleite. In der Tabelle nehmen die Huder aktuell Rang sechs ein, behalten den dritten Platz aber immer noch in Reichweite.
Verbandsliga
TV Hude II - ATSV Habenhausen 8:8. Ohne den verhinderten Finn Oestmann machten die Huder es dennoch gut und boten eine klasse Leistung. Beim Stand von 5:4 hatten Joshua Martin und Marco Stüber im oberen Paarkreuz die Chance, den Vorsprung für Hude auszubauen. Aber sie hatten jeweils im fünften Satz das Nachsehen. Immerhin retteten danach Pierre Barghorn, Christopher Imig sowie das Schlussdoppel Stüber/Barghorn die Punkteteilung. „Es war ziemlich bitter, dass ich nicht dabei sein konnte – vermutlich hätten wir in Bestbesetzung gewinnen können“, trauerte Oestmann dem verpassten Sieg etwas hinterher.
SW Oldenburg - TV Hude II 2:9. Im Eiltempo entführten die Gäste die zwei Punkte. Über einen 3:0-Vorsprung nach den Doppeln spielten sich die Huder in einen kleinen Rausch und schmetterten die Schwarz-Weißen aus deren Halle. Spätestens beim 7:0-Zwischenstand war die Frage nach dem Gewinnerteam beantwortet. Oestmann war dieses Mal an Bord und fuhr im oberen Paarkreuz ebenso wie Joshua Martin zwei Siege ein. Die Gegenzähler ließen Jacob Martin und Pierre Barghorn zu. „Das war ein super Spiel von uns, wir haben hochverdient gewonnen“, sagte Oestmann. „Drei Punkte aus den beiden Partien sind eine gute Ausbeute.“ In der Tabelle ist Hude mit 18:12 Zählern Vierter.
