Oldenburg/Lunestedt - Zweimal musste Tischtennis-Verbandsligist SW Oldenburg (jetzt 12:14 Punkte/5. Platz) am Wochenende über die volle Distanz gehen. Obwohl es durch ein 7:9 beim TSV Lunestedt II (12:12/4.) und ein 8:8 gegen die TSG Dissen (19:1/1.) nur einen Zähler gab, war Felix Barrenschee zufrieden. „In beiden Spielen konnte man nicht viel erwarten. Die Leistungen waren aber sehr gut“, meinte der Abwehrspieler. Immerhin fügte sein Team Tabellenführer Dissen den ersten Punktverlust der Saison bei.

Johannes Schnabel führte im Doppel mit Mathis Kohne in Satz fünf schon 8:2 – doch der entscheidende Durchgang wurde noch zum Kraftakt.

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Andreas Lehmkuhl Jan Zur Brügge
Oldenburg

Mit „Unglück im Glück“, könne man die Partie in Lunestedt beschreiben, fand Barrenschee. Glücklich seien zwei kampflose Siege über den angeschlagenen Luca Strauß gewesen, auch die zwei Punkte gegen Mattias Wilbrandt durch Jürgen Malohn nach Abwehr von zwei Matchbällen und durch ihn selbst nach einem 0:2-Rückstand. Unglücklich war dafür das Ende: Beim 7:7 verloren Jona Dirks und das Oldenburger Doppel eins parallel jeweils 2:3.

Sorgte als Ersatzmann für wichtige Punkte: Patric Frers

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Am nächsten Tag gegen Dissen fehlte neben Daniel Bock auch Malohn. Trotzdem ging SWO sogar 8:3 in Front. Es lief fast ideal: Nach einem 3:0-Start gewann Benjamin Ohlrogge seine Partien gegen Fynn Pörtner und Marcel Seifert jeweils 12:10 im fünften Satz. Für eine Überraschung sorgte Ersatzmann Alexander Jeddeloh mit seinem Sieg über Lutz Heitz, einen der ligaweit stärksten Spieler im unteren Paarkreuz.

Beim Duell von Alex Oleinicenko mit Alexander Muschak verließ die Gastgeber das Glück. Ein strittiger Ball, den der Dissener Schiedsrichter am Tisch in der Verlängerung von Satz drei zugunsten von Muschak zählte, brachte nach einer 2:0-Führung für Oleinicenko noch die Wende. SWO zeigte sich fair, in ähnlicher Situation bei Ohlrogge gegen Seifert einigten sich Spieler und Oldenburger Schiedsrichter auf eine Wiederholung des Ballwechsels. Am Ende ging Schwarz-Weiß allerdings ein wenig die Luft aus.

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Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion