Sandkrug - Auf der Abteilungsversammlung der Tischtennisspieler der TSG Hatten-Sandkrug sind die Weichen auf Zukunft gestellt worden. In dem Bestreben, sich intensiv mit Inklusion auseinanderzusetzen, wurde André Meise (Bielefeld) eingeladen.

Meise ist lizenzierter Übungsleiter für Inklusion und betreut in Bielefeld eine Tischtennisgruppe, die Inklusion wirklich lebt. Es sei eine besondere Herausforderung, allen Menschen Chancen zu ermöglichen, am Sport aktiv teilzunehmen. Wenn diese gelinge, dann sei das gelungene Inklusion, so Meise.

Die Tischtennisabteilung der TSG möchte nach eigenem Bekunden „Inklusion aktiv leben“. Der Referent gab den Sandkruger Sportlern tiefgreifende Einblicke in die Welt der Trainingsabläufe mit behinderten Menschen und zeigte, wie Menschen mit und ohne Behinderung an der Tischtennisplatte zusammengebracht werden können.

Die Mitgliederzahlen der Tischtennisabteilung sind in den zurückliegenden Monaten leicht gestiegen. Das liege insbesondere auch daran, dass die Abteilung gute Jugendarbeit leiste. „Immer mehr Tischtennisspieler finden den Weg zu uns, die ansonsten vielleicht Tischtennis vom eigenen Hausgebrauch her kennen“, sagt Abteilungsleiter Jens Büsselmann.

Positiv: Die Trainingszeiten sind laut Büsselmann noch moderater geworden. Nach den Sommerferien könne an drei Tagen in der Woche trainiert werden: montags (17 bis 22 Uhr), mittwochs (17 bis 20 Uhr) und freitags (17 bis 22 Uhr). Möglich geworden ist das dank neuer Sporthallenkapazitäten.

Auf der Versammlung fanden auch Wahlen statt. Als Abteilungsleiter wurde Jens Büsselmann einstimmig gewählt. Das gleiche Ergebnis gab es für Sportwart Hergen Brengelmann und Jugendabteilungsleiter Anton Getz.