Elsfleth - Innovation pur: Bei der Tischtennis-Kreismeisterschaft in Elsfleth (die NWZ berichtete) ist erstmals das neue Turnierprogramm genutzt worden, das auch beim Deutschen Tischtennis Bund (DTTB) zum Einsatz kommt. Bernd Naber vom Elsflether TB ist mit der Software zufrieden. „Die Kreismeisterschaft wurde sehr gut und schnell abgearbeitet. Es gab keine Probleme bei der Bearbeitung der Gruppen oder Auslosungen. Was sonst sehr lange gedauert hat, wird nun mit wenigen Klicks erledigt. Das Turnier kann sofort starten.“
Das Programm beinhaltet nicht nur Möglichkeiten der Turnierabwicklung mit Gruppen und KO-Systemen. Auch alle anderen Spielsysteme wie das „Schweizer System“ und Mannschaftswettkämpfe können bearbeitet werden. Alle gewünschten Spielklassen können vorher in „click-tt“ angelegt werden und später mit Teilnehmern in das Programm übernommen werden. Alle zu spielende Spiele werden in einer Liste angezeigt und können frei auf eine Tischtennismatrix gezogen werden. Auch die Spielzeiten am Tisch werden angezeigt. „So sieht man gleich, welcher Tisch belegt ist und welcher noch frei ist“, sagt Naber. „Damit verhindert man auch Doppelbelegungen oder Spielansetzungen, die noch nicht möglich sind.“ Außerdem können die Wartezeiten aller Aktiven im Einzel und Doppel angezeigt werden, damit niemand zu lange warten muss.
Für den Ergebnisdienst wurden auch mehrere Möglichkeiten eingerichtet. Zum einem kann man bis zu fünf Monitore über ein Netzwerk anschließen, auf denen die verschiedenen Konkurrenzen angezeigt werden. Man kann aber auch auf allen Monitoren einen Bildlauf aktivieren, auf denen alle Konkurrenzen und Gruppen angezeigt werden, die dann nach einigen Sekunden wechseln.
Naber: „Dadurch wird ein Ergebnisaushang in Papierform fast überflüssig.“ Weiter kann man noch einen Ergebnisdienst für w-lanfähige Geräte einrichten. Jedes Smartphone und Tablet, kann auf eine Seite im Internet zugreifen, auf der alle Spielergebnisse, Tische, Gruppen und Spieler angezeigt werden. „ Das ist vor allem für Jugendliche sehr interessant und wurde schon gut angenommen“, freut sich Naber.
