Elsfleth - Noch 180 Minuten bis zur Oberliga: Die Handballer des Elsflether TB haben drei Spieltage vor dem Saisonende in der Verbandsliga beste Voraussetzungen, den Aufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse zu schaffen. Am Sonntag erwartet die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami um 15 Uhr die HSG Osnabrück in der Elsflether Stadthalle.
Heftige Klatschen
Die einfachste Lösung für den Aufstieg lautet, die letzten drei Begegnungen zu gewinnen. Der Aufsteiger aus Osnabrück sollte zumindest eine lösbare Aufgabe darstellen. Nachdem die HSG zwischenzeitlich eine tolle Serie hingelegt hatte, kassierte sie in den letzten fünf Gastspielen teils heftige Klatschen. Dennoch ist der Gegner ernst zu nehmen, wie das 32:32-Unentschieden im Hinspiel bewies. Außerdem muss Adami weiterhin auf die verletzten Florian Doormann, Thorben Klostermann und Malte Janßen verzichten.
Doch es gibt durchaus Anzeichen dafür, dass diese Ausfälle kompensiert werden können. Am vorletzten Spieltag setzte sich der ETB gegen die HSG Varel II durch, obwohl sich die Friesen mit drei Jugend-Nationalspielern aus ihrer Drittliga-Mannschaft verstärkt hatten. Die Leistung am vergangenen Spieltag beim TuS Haren fiel zwar nicht ganz so berauschend aus. Dennoch langte es zu einem sicheren 35:31-Auswärtserfolg.
Weil der bis dahin punktgleiche TvdH Oldenburg bei der HSG Delmenhorst einen Zähler liegen ließ, langen auch drei schmutzige und knappe Siege, um den zweiten Platz und damit den Aufstieg zu sichern.
Ligaprimus schwächelt
Eventuell ist sogar noch die Meisterschaft drin. Tabellenführer ATSV Habenhausen II schwächelte zuletzt und holte nur einen Punkt in zwei Spielen. Die Bremer liegen nur noch zwei Zähler vor dem ETB. Aber ob als Meister oder als Zweiter – in erster Linie zählt nur der Aufstieg.
