Brake - Das ist etwas Besonderes: An diesem Sonnabend zeigen Karateka mehrerer Nationen in der Großsporthalle Brake ihr Können. Die Shojikido-Karategruppe des SV Brake lädt zum zweiten Internationalen Budo-Cup der deutschen Budovereinigung innerhalb des Weltverbands WUKF (World Union of Karate-Do Federations). Los geht es um 10.30 Uhr.
Mit dabei sind Sportler aus ganz Deutschland, Malta, Italien und Rumänien – sehr zur Freude von Matthias Hohn, dem Cheftrainer der Braker Shojikido-Karategruppe. „Die Sportler der rumänischen Nationalmannschaft haben sich angekündigt – die sind echt gut“, sagt er. Und weil Hohn ein zurückhaltender Mensch ist, dürfen die Zuschauer wohl Athleten der Extraklasse erwarten, die ihr Talent im Kampf und Formenlauf beweisen wollen. Es wird 125 Einzelstarts geben. „Viele Pokale werden wohl nach Rumänien gehen“, sagt Hohn, der auch auf die Vorstellungen Christian Henschels gespannt ist – immerhin ist Henschel Dritter der Europameisterschaft geworden. Alle Sportler kämpfen um Qualifikationspunkte für die Europa- und Weltmeisterschaften – das Turnier hat es also in sich. Das zeigt alleine die Tatsache, dass auch der Präsident des Weltverbands, Liviu Crisan, sein Kommen angekündigt hat.
Mit dabei sind auch zahlreiche Lokalmatadore. Hohn ist schon gespannt, wie sich gerade seine jungen Schützlinge in eigener Halle präsentieren. „Viele haben sich wirklich super entwickelt“, sagt er. „Aber beim eigenen Turnier anzutreten, ist schon etwas Besonderes.“ Luca Schulz, Sophie Stolle, Aaliyah Toma, Armin Heinemann sowie Leonie Thoben und Ronja Ramke werden im Oktober auch an der Weltmeisterschaft in Polen teilnehmen.
Ob Thorben Suckert an diesem Wochenende kämpfen kann, steht noch nicht fest – er ist noch verletzt Hohn hofft, dass er es schafft. „Thorben ist einer unserer Besten“, sagt der Cheftrainer.
Auch Hohn selbst wird an den Start gehen. „Eigentlich habe ich dazu gar keine Zeit. Aber zum Glück muss ich mir nichts mehr beweisen“, sagt er und lacht.
Die Wettkämpfe beginnen gleich nach der Eröffnungszeremonie. Der Eintritt ist kostenlos. Die Zuschauer können sich in einer Caféteria stärken.
