Aachen - Noch will niemand das Karriereende von Totilas verkünden. Doch nach der Diagnose Knochenödem ist die Zukunft des wieder einmal verletzten Millionen-Pferdes im Dressursport ungewisser denn je. „Das wird eine längere Geschichte“, sagte der deutsche EM-Equipechef Klaus Roeser am Sonntag in Aachen. Einen Tag zuvor war in einer Tierklinik in Belgien die genaue Ursache für die Probleme am linken Hinterbein festgestellt worden. Diese hatte der mittlerweile 15-jährige Hengst bei seinem Ritt mit Matthias Rath am Donnerstag bei der Heim-EM im Team-Wettbewerb gezeigt.
Wie es mit dem Hengst weitergeht, entscheiden letztlich seine Besitzer Paul Schockemöhle aus Mühlen (Kreis Vechta) und Ann-Kathrin Linsenhoff, Raths Stiefmutter. Schockemöhle hatte den Zuchthengst 2010 für geschätzte zehn Millionen Euro aus den Niederlanden nach Deutschland gelotst.
