Cloppenburg/Gosalr - Mit Respekt vor dem Gegner, aber auch mit großem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten startet Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg an diesem Sonnabend in die Rückrunde. Die Partie beim Tabellendritten Goslarer SC wird um 14 Uhr in der S-Arena auf dem Osterfeld angestoßen.

Trotz Schneefalls in Teilen des Harzes ist die in der Vergangenheit häufiger ausgefallene Partie der Soestestädter bei den Südniedersachsen diesmal nicht gefährdet. „Wenn es keinen Blizzard mehr gibt, wird gespielt. Die Wettervorhersage verspricht leichten Nieselregen bei Temperaturen um die fünf Grad Celsius“, sagte Goslars Geschäftsstellenleiter Stephan Leutloff am Donnerstag.

„Das wird eine ganz schwere Kiste. Goslar arbeitet unter Vollprofibedingungen und steht nicht umsonst weit oben“, schiebt BVC-Coach Jörg-Uwe Klütz dem Gegner die Favoritenrolle zu. Umsonst in Angriff nehmen wollen die Gäste die bevorstehenden 530 Bus-Kilometer aber selbstredend nicht. „Ein weiterer Bonuspunkt wäre nicht schlecht“, hofft Klütz. Seine zuletzt zweimal siegreiche und dabei achtmal einnetzende Formation wird der 45-Jährige auf zwei Position ändern müssen. Nach der fünften Verwarnung sind bekanntlich Bernd Gerdes und Malte Beermann gesperrt. Für den Sechser Beermann dürfte Kapitän Christian Willen aus der Innenverteidigung vorrücken, während Hofmann ihn hinten vertritt. Faqiryar wird voraussichtlich die linke Außenbahn beackern, von wo Jonas Wangler als „Gerdes- Part“ auf die rechte Flanke wechseln dürfte. Ferner droht auch Julian Bennert auszufallen. Der Ex-Oldenburger musste wegen Fiebers zuletzt im Training passen.

Vor allem vor eigenem Anhang hat Goslar in dieser Serie Probleme, selbst das Spiel zu machen. „Vielleicht rühren wir zunächst fetten Beton an“, denkt Klütz über eine Riegeltaktik nach. Vorne bauen die Gäste wieder auf das Duo Tim Wernke/Andreas Gerdes-Wurpts, das an einem guten Tag jeder Abwehr kräftig einheizen kann. Im Hinspiel wusste der BVC eine 45-minütige Überzahl nicht zu nutzen und verlor am Ende sogar noch mit 1:2. Insgesamt ist die Statistik gegen die Nordharzer leicht negativ: zwei Unentschieden, zwei Siege und drei Niederlagen lautet die Bilanz.