Berne - Mit Gymnastik für Reiter und Pferd startete der Springlehrgang des RV Sturmvogel kürzlich. In drei Gruppen bereitete Trainer Marko Schemmel die Teilnehmer so auf das vereinsinterne Springen und das große Berner Hallen-Gelände-Turnier (2. und 3. Februar) vor.

Vier junge Reiterinnen machten dabei auf dem niedrigen „Gymnastikparcours“ als erste Gruppe den Anfang. So wollte Marko Schemmel die Reiterinnen auf den wesentlich anspruchsvolleren Springparcours vorbereiten. Louisa auf „Salero“ war eine von ihnen. Sie ist zwar eine erfahrene Reiterin, hatte ihr neues, großes Pferd aber erst vor kurzem bekommen. Der riesige „Herbert“ nahm die niedrigen Gymnastik-Hindernisse mit Leichtigkeit und auch Louisa erwies sich als sehr sattelfest. Dafür war es für das große Tier wesentlich schwerer als für die kleineren Ponys, sicher über die dicht hintereinander liegenden Balken zu steigen, die ebenfalls zur Gymnastik für Mensch und Tier gehörten. „Alles Aufgaben, die Konzentration und die richtige Haltung im Sattel fördern“, erklärte der gelernte Pferdewirt. Genau sein halbes Leben arbeitet der 32-Jährige schon begeistert mit diesen Tieren. Seit neun Jahren ist er als Bereiter bei Sosath tätig. Beim RV Sturmvogel kennt Marko Schemmel die sportliche Entwicklung der meisten Reiterinnen schon seit Jahren und kann so auf sie eingehen.

Nach der extra Trainingsstunde war die dreijährige „Coco“, auf der Reiterin Eleni sportlich ihre Runde drehte, völlig durchgeschwitzt. „Das liegt daran, dass sie noch so jung ist“, erklärte seine Besitzerin, die sich demnächst von dem aus eigener Nachzucht stammenden Tier trennen möchte, weil es zu klein ist.

Gleich mit dem wesentlich anspruchsvolleren Springparcours ging es für die nächste Gruppe weiter. Was die Reiterinnen und Reiter gelernt hatten, konnten sie wenig später beim Springen in der eigenen Halle beweisen.