Ganderkesee - Tolle Ergebnisse, zwei Qualifikationen für das kommende Jahr und eine Menge Erfahrungen – das ist das Resultat für die Mädchen des TSV Ganderkesee, die bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Doppel-Mini-Trampolin in Weingarten am Bodensee starteten.
Mit Anna-Lena Scholz, Fotini Lizeka sowie Lara Materne (TSV Wallenhorst) ging es die 700 Kilometer weit runter in den Süden. „Krankheitsbedingt musste Alicia Gold leider zu Hause bleiben“, bedauerte TSV-Trainerin Stephanie Ramke. Für das Trio ging es sowohl in der Einzelkonkurrenz als auch in der Mannschaftswertung zunächst um den sicheren Einzug ins Finale. „Und Anna-Lena und Fotini machten ihre Sache super“, freute sich Ramke. Mit zwei sicheren und sauber gezeigten Durchgängen platzierten sie sich in ihren jeweiligen Altersklassen auf den Plätzen drei und zwei. „Mit dem Einzug ins Finale sind beide auch automatisch für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr qualifiziert“, freute sich die Trainerin. Lara Materne schied zwar im Einzelwettbewerb aus, trotzdem reichte es auch im Mannschaftsfinale mit Platz drei für das Finale.
Hier bekam es das Trio dann mit den starken Mannschaften aus Bad Kreuznach, vom TV Nordhorn, ATSV Straubingen und den Frankfurt Flyers zu tun. „Das war für unsere drei Mädchen, die ohne Streichwertung turnen mussten und sich somit keine Fehler erlauben durften, zu schwierig“, berichtete Ramke.
In den Einzelfinals zeigte jede Aktive noch einmal zwei Durchgänge. Fotini Lizeka, die bei den Jahrgängen 2001/2002 als Zweite ins Finale ging, zeigte im ersten Durchgang eine saubere Leistung und setzte sich damit sogar an die Spitze des Feldes. Eine Hand schon an der Medaille, unterlief ihr im entscheidenden Durchgang jedoch ein gravierender Fehler, und sie fiel auf den achten Platz zurück.
Anna-Lena Scholz (Jahrgänge 1999/2000) hielt nach dem ersten Durchgang ihren dritten Platz. Im Finale verzichtete sie auf den schwierigen Doppelsalto und entschied sich für den sichereren Durchgang. Eine kleine Unsicherheit in der Landung kostete ihr pro Kampfrichter 0,1 Punkte – mit exakt 0,1 Zählern verpasste sie dann auch in der Endabrechnung als Viertplatzierte eine Medaille.
