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Eishockey-Regionalliga ECW Sande freut sich über nächsten Transfercoup

Greift bereits an diesem Freitagabend erstmals für die Jadehaie des ECW Sande zum Eishockey-Schläger: der ehemalige DEL-Profi Björn Bombis (hier im Trikot des Herforder EV)

Greift bereits an diesem Freitagabend erstmals für die Jadehaie des ECW Sande zum Eishockey-Schläger: der ehemalige DEL-Profi Björn Bombis (hier im Trikot des Herforder EV)

Imago

Sande - Die Jadehaie haben ihre Ambitionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Regionalliga Nord am Mittwoch noch einmal mit einem Transfercoup unterstrichen. So wird bereits am kommenden Doppelspiel-Wochenende erstmals Björn Bombis für den ECW Sande zum Schläger greifen. Der 41-jährige Stürmer kann auf eine bewegte Profikarriere zurückblicken und stand zuletzt von 2020 bis 2022 als Mannschaftskapitän beim Oberligisten Ice Dragons Herford unter Vertrag.

„Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat“, betont Nick Hurbanek, Trainer und Sportlicher Leiter der Sander in Personalunion. Schließlich lagen dem gebürtigen Berliner, den Hurbanek noch aus seinen eigenen aktiven Zeiten an der Spree kennt, diverse finanziell attraktivere Angebote anderer Clubs vor. Anteil an der Zusage bei den Jadehaien dürfte auch ECW-Routinier Marian Dejdar haben. Er stand mit Bombis jahrelang bei den Fischtown Pinguins gemeinsam auf dem Eis.

Ganz viel Erfahrung

Aller Einsatz half den Spielern des ECW Sande (in Weiß) am Sonntagabend im turbulenten Gipfeltreffen bei den Beach Devils Timmendorfer Strand (blaue Trikots) nichts.

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Sande

„Björn bringt ganz viel Erfahrung mit und eine Qualität vergleichbar mit der von Marian, was die Spielstärke und das Tempo angeht“, erläutert Hurbanek: „Außerdem kann er der Mannschaft auch in der Kabine helfen – und auch uns Trainern.“

Rückblick: Bombis feierte 1999 beim 1. EV Weiden sein Debüt in der Oberliga Süd. 2002 unterschrieb er bei den Freiburger Wölfen in der damaligen 2. Bundesliga einen Profivertrag. Es folgten weitere Stationen in Deutschland bei Mannschaften aus der 2. Bundesliga, DEL2, DEL und zuletzt aus der Oberliga. Zwischenzeitlich ging der Rechtsschütze für 13 Partien nach England in die erste britische Liga. Besondere Höhepunkte in seiner Karriere waren der Meisterschaftsgewinn im Jahr 2003 mit den Wölfen Freiburg und 2014 in der DEL2 mit den Fischtown Pinguins.

Nachfolgend avancierte Bombis bei den Hannover Scorpions zum Topscorer der gesamten Oberliga. In 154 Spielen erzielte er mehr als 100 Treffer und kam auf 277 Scorerpunkte. In der Saison 2018/2019 wurde er „Stürmer und Spieler des Jahres der Oberliga Nord“. Insgesamt absolvierte Bombis, der auch schon für die Nürnberg IceTigers, Hamburg Freezers oder Krefeld Pinguine aktiv war, 178 DEL-Partien und lief 543-mal in der 2. Bundesliga/DEL2 auf.

Auf und davon: Verdient durchgesetzt haben sich am Sonntag die Eishockey-Spieler des ECW Sande um Tim Maier (links) bei den Harsefeld Tigers.

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Sande

An diesem Freitag geht er nun erstmals für den ECW Sande auf Torejagd. Dabei kommt es um 20 Uhr in der Partie beim Adendorfer EC zur ersten Wiederauflage der Playoff-Finalserie der Vorsaison. Pikant: Auch die AEC-Verantwortlichen hatten sich dem Vernehmen nach Hoffnungen auf die Verpflichtung von Bombis gemacht.

Ganz schwerer Brocken

Unabhängig davon sieht Hurbanek einen ganz schweren Brocken auf sein Sander Team zukommen, denn die Adendorfer befinden sich nach einem holprigen Saisonstart längst wieder in der Spur. „Die Mannschaft ist im Vergleich zum Vorjahr noch mal verstärkt worden und einer der Favoriten auf den diesjährigen Meistertitel“, sagt Hurbanek. Zudem rechnet er am Freitagabend zum Spitzenspiel im Walter-Maack-Eisstadion mit einer vollen Hütte. „Wir dürfen nicht zu offensiv, aber auch nicht zu defensiv an die Sache rangehen“, erläutert der ECW-Coach.

Abgehängt: ECW-Kapitän Sergejs Piskunovs (links) hat sich im letzten Heimspiel des Jahres gleich dreimal in die Torschützenliste eingetragen.

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Sande

Keine 48 Stunden später folgt in der Eishalle an der Weserstraße das erste Heimspiel des neuen Jahres. Dann haben die Sander um 19 Uhr die Harsefeld Tigers zu Gast. Das Hinspiel am 7. Januar hatte der ECW mit 6:3 gewonnen. „Wir wollen auch diesmal unsere offensiven Stärken ausspielen und gewinnen“, sagt Hurbanek, der um die Einsätze der angeschlagenen Dejdar (Sturm/Leiste) und Maksims Cmutovs (Tor/Schulter) bangt.

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)
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