Auf der großen Zeltfete ging am Abend die Post ab. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Von Mirco MoormannNeumarkhausen
– Genau so hatten es sich die „Ackeroldies“ nicht vorgestellt. Es regnete Bindfäden am Sonnabend auf dem 3. Oldtimer-Treckertreffen in Neumarkhausen. Schon Jahre zuvor hatte es das Wetter nicht gut gemeint mit den Organisatoren. „Die Stimmung könnte besser sein. Wir organisieren dieses Treffen nur alle drei Jahre. Und vor drei Jahren war genau so ein Regenwetter wie heute“, meint Maik Raker, 1. Vorsitzenden der „Ackeroldies aus Neumarkhausen.Mitorganisator und 2. Vorsitzender der „Oldies“, Heinz Moorbrink, sieht die Situation gelassener: „Es ist schon ärgerlich, dass es so viel regnet, und dass nicht so viele Besucher kommen wie erwartet. Aber dafür sind die Leute, die hierher gekommen sind, um so besser drauf. Denen macht der Regen nichts aus und es wird gefeiert“.
Um auf dem Gelände nicht völlig im Matsch zu versinken, wurde Stroh ausgelegt. „Beim letzten Mal haben wir 52 Rundballen Stroh benötigt, und wenn es so weiterregnet, dann brauchen wir in diesem Jahr noch mehr“, prognostiziert Raker.
Trotz des schlechten Wetters waren mehr als 200 Schlepper auf dem Treffen anwesend, einige nahmen auch weite Strecken in Kauf, um dabei zu sein. Spitzenreiter ist in diesem Jahr Reiner Aldag aus Bremervörde. „Ich bin mit meinem Hanomag die 148 Kilometer hierher gefahren, um Spaß zu haben. Die Fahrt hat fünf Stunden gedauert", berichtet der Treckerfan. Spaß haben konnte man auch am Sonnabend bei der großen Fete im Zelt, bei der DJ Dan die Platten drehte. Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert. Neben einem Drehkran, an dem eine Gondel bis zu 60 Meter in die Höhe gezogen wurde, war die große Treckerverlosung am Sonntag der Höhepunkt des Treffens.
