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Trimm-Dich-Pfad im Wildenloh Was sich in 50 Jahren bewegt hat

Zum 41. Mal fand am vergangenen Sonntag der „Lop dwasch dörn Wildenloh“ statt. In eineinhalb Wochen wird’s wieder voll im Wald.

Zum 41. Mal fand am vergangenen Sonntag der „Lop dwasch dörn Wildenloh“ statt. In eineinhalb Wochen wird’s wieder voll im Wald.

Martin Remmers

Oldenburg/Ammerland - Nach dem Wald-Spektakel ist vor dem Wald-Spektakel: Nachdem der seit einiger Zeit vom Team Laufrausch organisierte „Lop dwasch dörn Wildenloh“ am Sonntag seine 41. Auflage erlebt hat, wird am 18. November (Samstag, ab 9.50 Uhr) der „Tag des Wildenloh“ gefeiert. Ein Anlass ist der 50. Geburtstag des Trimmplatzes inklusive Trimm-Dich-Pfad, der 1973 als einer der ersten im rund 190 Hektar großen Staatsforst an der Grenze von Stadt Oldenburg und Kreis Ammerland gebaut wurde und zu Sport im Grünen einlädt.

Die „4 Mijl van Groningen“ lief Anna Federhen (hellblaues Shirt, rechts) in diesem Jahr.

LOP DWASCH DÖRN WILDENLOH Wie eine Rheinländerin an der Hunte zum Volkslauf kam

Bernd Teuber Jan Zur Brügge
Oldenburg

Bürgermeister starten

„Es soll ein bunter Tag werden“, erklärt Alf Decker vom SV Friedrichsfehn, der die „Geburtstagsfeier“ inklusive Bezirks- und Kreismeisterschaften im Crosslauf mit Rainer Koch federführend organisiert. Für die Strecke ist Jens Beintken zuständig. Zwischen Ansprachen und den Wettbewerben, in denen es ab 10 Uhr in Jugend- und Erwachsenen-Klassen um die Titel über die unterschiedlichen Distanzen (1300, 2350, 3650 und 9000 Meter) geht, gibt’s unter anderem zwei Einlageläufe.

Zuerst starten einige Vereinsstaffeln. „Diese setzen sich aus Sportlern zusammen, die normalerweise Handball oder Fußball spielen. Danach folgen die Verwaltungsstaffeln“, erläutert Decker und verrät, dass Edewechts Bürgermeisterin Petra Knetemann und ihr Bad Zwischenahner Pendant Henning Dierks als Startläufer fungieren sollen: „Wir sind gespannt, welche Verwaltung im Ziel die Nase vorne hat. Dazu stellen eventuell die Räte der Gemeinden je eine Staffel.“

Der Start auf die 3200-Meter-Distanz beim diesjährigen „Lop dwasch dörn Wildenloh“: Erster wurde wenig überraschend Oldenburgs bester Mittelstreckler Gabriel Monien (Mitte, Nr. 104) im roten DSC-Trikot.

41. LOP DWASCH DÖRN WILDENLOH Im Wald an der Stadtgrenze wird’s kräftig rot

Bernd Teuber Jan Zur Brügge
Oldenburg

Zeitzeugen berichten

Nach den Einlagestaffeln erinnern Werner Wulf und Axel Bürger als Zeitzeugen und Helfer beim Anlegen des Trimmplatzes sowie Wolfgang Rose als Zeitzeuge und Gründer des „Lop dwasch dörn Wildenloh“ in Ansprachen daran, was vor 50 Jahren bewegt wurde und was sich seitdem bewegt hat. Danach folgt das große Crosslauf-Titelfinale mit dem langen Wettbewerb über 9000 Meter.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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