Westerstede - Nach einer Woche Pause wartet gleich ein ganz dicker Brocken auf die Basketballer der TSG Westerstede. Bereits am Freitagabend treten die Ammerländer um 20.15 Uhr beim Regionalliga-Tabellenführer, dem VfL Stade, an.

Von 13 Spielen konnten die Gastgeber bisher elf Partien gewinnen. Die Westersteder reisen somit natürlich mit Respekt vor dem Gegner – aber ohne Angst – an. „Wir wollen alles geben und sind uns sicher, dass wir auch gegen Stade für eine Überraschung sorgen können“, gibt sich TSG-Trainer Milos Stankovic optimistisch. Im Hinterkopf hat der Eagles-Coach sicherlich noch das Hinspiel, das sein Team zwar mit 76:87 verlor, aber in dem die TSG dem Klassenprimus lange Paroli bieten konnte. „Wir haben uns damals in der Anfangsphase aus dem Konzept bringen lassen und lagen schnell mit 15 Punkten hinten. Diese sechs Minuten haben uns das Spiel gekostet. So etwas passiert uns sicher nicht ein zweites Mal“, fordert Stankovic.

Dass die Aufgabe aber nicht leicht wird, wissen die Ammerländer. Die Stader verfügen über einen ausgeglichenen Kader, der auch mit der großen 12er-Rotation nur wenig an Klasse verliert. „Stade überzeugt durch ein starkes Kollektiv, in dem immer ein anderer Spieler hervorsticht“, berichtet Stankovic. So war es beim Heimsieg gegen Cuxhaven vor einer Woche Mason Biddle, der 31 Punkte erzielt.

Daher weiß Stankovic auch, dass seine Spieler nur als Team gegen den Favoriten dagegenhalten können. „Wir haben uns seit dem Hinspiel verbessert und wollen das nun gegen den Tabellenführer unter Beweis stellen“, sagt Stankovic. Ob die einwöchige Spielpause seinem Team nun geholfen hat, ist sich der Trainer allerdings nicht sicher. Wahrscheinlich reisen die Eagles mit kompletten Kader nach Stade. Ohne Spielrhythmus anzutreten kann jedoch kein Vorteil sein, weiß auch Stankovic.

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland