Landkreis - Während die TSG Hatten-Sandkrug II ihr Heimspiel in der Handball-Landesliga gegen den TvdH Oldenburg II auf den 26. April verlegt hat, sind die TS Hoykenkamp und HSG Grüppenbühren/Bookholzberg an diesem Wochenende jeweils in Heimspielen im Einsatz.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg - HSG Osnabrück (Samstag, 19.30 Uhr). Mit Respekt treten die Landkreisler zum Rückspiel gegen Osnabrück an. Im Hinspiel ließ das Team von Coach Sven Engelmann bei der 25:30-Niederlage zwei wichtige Punkte liegen. Dabei zeigte sich Osnabrücks Linkshänder Julian Jenner von seiner besten Seite, denn mit seinen zehn Treffern hatte er großen Anteil an diesem Ergebnis. So wird sich der Bookholzberger Coach schon einiges einfallen lassen müssen, um diesen Ausnahmeschützen zu bremsen. Doch daneben verfügen die Gäste mit Elias Küpper und Jan Wendte über weitere torgefährliche Akteure. „Wir werden den Gegner bestimmt nicht unterschätzen, denn wir haben gesehen, dass die Osnabrücker mit ihrer bissigen und aggressiven Deckung in der Lage sind, dem gegnerischen Angriff den Schneid abzukaufen. Hier werden wir voll dagegen halten,“ nimmt Engelmann sein Team in die Pflicht. So wird man die Angriffe im Kombinationsspiel genau auf den Punkt spielen und will auch die Chancen konsequent nutzen, da die Hasestädter ansonsten jeden Ballgewinn sofort zu schnellen Gegenstößen nutzen und so von allen Positionen auch zu einfachen Toren kommen.

TS Hoykenkamp - TV Georgsmarienhütte (Sonntag, 16 Uhr). Bereits im Hinspiel zeigten sich die Gäste für die TS Hoykenkamp als unangenehmer Gegner. TSH-Coach Frank Kessler ist mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden, denn die Trainingsbeteiligung lässt einige Wünsche offen. So konnte man sich wie schon in den letzten Wochen nicht konzentriert auf den kommenden Gegner vorbereiten. „Wenn der Aufstieg in die Verbandsliga gelingen soll, ist noch mehr Konzentration in den Spielen, aber auch beim vorbereitenden Training nötig“, sagt der Hoykenkamper Coach. Obwohl die Hütter mit ihrer starken 6:0-Deckung im Mittelfeld der Tabelle stehen und so versuchen werden, den Hoykenkamper Angriff von Beginn an zu bremsen, hat Kessler der Mannschaft eine klare Vorgabe gegeben: „Gegen diesen Gegner ist ein Sieg Pflicht, und wir müssen uns vor eigenem Publikum als Tabellenführer auch entsprechend präsentieren.“ Die Mannschaft zeigte sich zuletzt in einer guten Verfassung und will das eigene Spiel von Beginn an dem Gegner aufzwingen. Dabei hat sich der taktische Schachzug, Christoph Müller-Hill als Spielmacher in der Mittelposition einzusetzen, als sehr gut erwiesen, denn dadurch bekamen die Kombinationen mehr Tempo und wurden auch druckvoller durchgespielt.