Abbehausen - Schon an diesem Freitagabend hätten die Bezirksliga-Fußballer des TSV Abbehausen ihren Rückrundenauftakt gegen das Schlusslicht VfL Oldenburg II bestreiten sollen. Doch daraus wird nichts. Am Donnerstagabend hat der Verein das Spiel abgesagt. „Der gefrorene Kunstrasen lässt kein Spiel zu“, teilte der TSV mit.

Die Abbehauser wären auf einen Gegner getroffen, der bisher nur drei Zähler (Sieg in Bockhorn) geholt hat und abgeschlagen am Tabellenende liegt. Die Oberliga-Reserve aus der Huntestadt hat in dieser Spielzeit nicht nur den Trainer ausgetauscht (Steffen Janßen ersetzte im vergangenen Oktober Lutz Hoffmann). Mehr noch: In der Winterpause schlossen sich gleich 13 neue Akteure dem Kader der Oldenburger Zweiten an. „Mal sehen, was noch machbar ist“, spricht VfL-Fußballobmann Detlef Blancke der Mannschaft Mut zu.

Während der TSV seine Testspiele gegen den TSV Farge-Rekum (14:0) und die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne (4:0) klar gewonnen hat, zeigte der VfL auch mit neuem Kader Schwächen. Gegen den SV Tungeln aus der 1. Kreisklasse wurde zwar mit 5:0 gewonnen, doch gegen den Kreisligisten TuS Eversten mit 0:1 verloren. Die Testspielpleite beim SV Brake fiel mit 1:6 sogar recht deutlich aus.

Der TSV kann dieses spielfreie Wochenende derweil nutzen, um im Training an seiner Fitness und seiner spielerischen Reife zu arbeiten. In den Testspielen kombinierte Abbehausen zwar schon recht zügig und erarbeitete sich dadurch auch eine Vielzahl von Torchancen. Aber beim 4:0-Sieg zuletzt gegen die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne war doch noch ein wenig Sand im Getriebe. Das störte Coach Marco Kuck zwar ein wenig, überrascht hat es ihn aber nicht.

Er weiß: Jede zusätzliche Einheit vor dem Punktspielauftakt bringt seine Mannschaft weiter. Personell sieht zudem immer besser aus: Die Offensivspieler Daniel Hämsen, Sebastian Rabe und Adrian Dettmers sind wieder fit. Julian Hasemann hat seinen Haarriss am Mittelfuß auskuriert und mit dem Training begonnen. Die Rückrunde kann kommen. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden.