Oldenburg - Nachdem sie mit Interimscoach Ronny Klause ihren Negativtrend gestoppt haben, treten die Landesliga-Fußballer des Türkischen SV nun in Pewsum an. Der VfB II greift nach dreiwöchiger Pause gegen Türkgücü Osnabrück wieder ins Geschehen ein.

VfB II - Türkgücü Osnabrück (Sonnabend, 14 Uhr, Sportpark Dornstede). Nach der Verlegung der Partie gegen Oythe hatte das Team von Trainer Janis Deeken am vergangenen Wochenende spielfrei. Da die erste Mannschaft zeitgleich spielt, wird sich die personelle Unterstützung in Grenzen halten. Verzichten muss Deeken unter anderem auf Keeper Thorben Riechers. „Er sitzt in Braunschweig auf der Bank“, erklärt der neue Regionalliga-Coach Predrag Uzelac vor dem Duell gegen die U 23 der Eintracht. Im Tor der Reserve steht Max Grimm.

Aufsteiger Türkgücü ist mit 16 Zählern Tabellen-13. und hat in seinen sechs Auswärtspartien bereits mehr Punkte geholt (9) als der VfB II insgesamt (8). Mit nur einem Sieg (3:1 am ersten Spieltag gegen Melle) liegen die Oldenburger auf dem vorletzten Platz. Einer der Gründe für das schwache Abschneiden ist das enorme Verletzungspech, das auch durch Leihgaben aus dem Regionalliga-Kader nicht kompensiert werden konnte.

TuS Pewsum - Türkischer SV (Sonntag, 14 Uhr, Sportplatz Olympiastraße). Beim Drittletzten erwartet Klauses Team keine leichte Aufgabe. Der Platz in Pewsum ist sehr klein und bei Regen sehr tief. Bei trockenem Wetter dagegen ist der Spielgrund knochenhart. Der TSV-Trainer hat die Ostfriesen zuletzt bei ihrer 0:5-Pleite beim SV Wilhelmshaven beobachtet, doch die Ergebnisse des Gegners sind für ihn zweitrangig. „Pewsum spielt einen sehr robusten und zweikampfbetonten Fußball. Wir nehmen die Aufgabe sehr ernst“, sagt er über die Mannschaft von Yasin Turan.

In der Startelf des TSV sind noch einige Positionen offen. „Einige Spieler sind etwas angeschlagen. Die endgültige Entscheidung wird erst nach dem Abschlusstraining am Sonnabend fallen“, so Klause.