Wesermarsch - Acht Versuche haben die Fußballer des TSV Abbehausen bislang unternommen, um in der Bezirksliga ein Auswärtsspiel zu gewinnen. Lediglich beim ersten Gastspiel der Saison gegen den FC Rastede entführte die Elf von Trainer Hans-Jürgen Immerthal beim 3:3 in der Fremde einen Zähler. Ansonsten hagelte es ausschließlich Niederlagen. An diesem Freitag soll diese miese Serie beendet werden. Um 20 Uhr treten die Grün-Gelben beim VfL Oldenburg II an.
Nur äußerst ungern erinnern sich die Abbehauser an die 2:6-Hinspielpleite. Beim VfL saß nahezu jeder Torschuss, und TSV-Keeper Michael Mittmann hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. „Da haben wir auf jeden Fall noch etwas gutzumachen“, sagt Abbehausens Team-Manager Christoph Reiprich.
Mittmann fehlt
Mittmann wird allerdings keine Möglichkeit dazu bekommen, seine Fehler aus dem Hinspiel auszubügeln. Der Torwart wird studienbedingt fehlen und von Gytis Clausen ersetzt. Danny Kühn und Lennart Wohlrab müssen zum Schichtdienst – Soeren Pudel ist ortsabwesend. „Dadurch sind wir gezwungen, etwas umzustellen“, so Reiprich.
Reiprich hofft
Der Team-Manager hofft, dass die letzten beiden Heimsiege gegen RW Sande und den FC Rastede viel Selbstvertrauen gebracht haben. Die zwischenzeitliche 0:3-Niederlage bei Tabellenführer Atlas Delmenhorst war durchaus einkalkuliert. Trotzdem müssen die Abbehauser auf der Hut sein. „Wir dürfen uns keine Fehler im Aufbauspiel leisten, denn Oldenburg ist konterstark“, sagt Immerthal.
Große Stücke hält der Trainer auf Mazlum Gündogar. Der zentrale Mittelfeldspieler war lange verletzt, kommt aber immer besser in Fahrt. Beim 3:2 gegen Rastede sei Gündogar der beste Mann auf dem Platz gewesen.
„Wir wollen am letzten Spieltag des Jahres einen ordentlichen Abschluss hinlegen“, sagt Reiprich. „Am besten wäre es natürlich, wenn wir endlich den ersten Auswärtssieg in dieser Saison schaffen könnten.“
